Frankfurt/Main (dpa) - Das Sportgericht des Deutschen Fußball- Bundes (DFB) hat Patrick Neumann vom Regionalligisten SC Verl wegen Spielmanipulationen zu einer Sperre von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt.

Bewertet wurden seine Vergehen als unsportliches Verhalten. Der Beginn der Sperre wurde im Einzelrichter-Verfahren auf den 24. November 2009 datiert. Damals wurde Neumann aus dem Kader der Ostwestfalen ausgeschlossen. Frühestens am 23. August 2012 kann der Vertragsspieler wieder aktiv werden.

Neumann soll sich nach Überzeugung des Gerichts gegenüber einem Wettspieler und -vermittler bereiterklärt haben, die Ergebnisse der Verler Meisterschaftsspiele in der Regionalliga West bei Borussia Mönchengladbach II (30. Mai 2009), gegen den 1. FC Köln II (6. Juni 2009) und den 1. FC Saarbrücken (31. Oktober 2009) zugunsten des jeweiligen Gegners zu beeinflussen.

Ein tatsächlicher Nachweis von Manipulationen ließ sich laut der DFB-Mitteilung vom Freitag nicht führen. Neumann seien erhebliche Geldbeträge in Aussicht gestellt und teilweise ausbezahlt worden. Er ist der siebte Spieler, der vom Sportgericht wegen einer Verwicklung in den Wettskandal gesperrt wurde.

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