Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia (l) gratuliert seinen Spielern zum Sieg.
Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia (l) gratuliert seinen Spielern zum Sieg.

Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia (l) gratuliert seinen Spielern zum Sieg.

dpa

Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia (l) gratuliert seinen Spielern zum Sieg.

Wiesbaden (dpa) - Innenverteidiger sind beim VfB Stuttgart eine gefährdete Spezies. Nach dem schmucklosen 2:1 (1:1) in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden beklagt der schwäbische Fußball-Bundesligist in Ermin Bicakcic den vierten verletzten Abwehrspieler.

Den Stuttgartern gehen die Defensiv-Spezialisten aus. Die ausgelobten 250 000 Euro für das Erreichen der zweiten Runde sollen aber nicht reinvestiert werden. «Das Verletzungspech schlägt wirklich hart zu. Aber wir werden jetzt nicht Innenverteidiger auf Vorrat holen», sagte Trainer Bruno Labbadia.

Serdar Tasci, Kapitän Matthieu Delpierre und Georg Niedermeier mussten für das erste Pflichtspiel der Saison passen. Khalid Boulahrouz saß noch eine Sperre aus der letzten Pokal-Runde ab. «Wir warten jetzt mal ab. Tasci wird bis nächste Woche die Verhärtung im Oberschenkel auskuriert haben», erklärte Labbadia. Der ehemalige Stürmer attestierte dem mexikanischen Neuzugang Maza bei seinem Debüt eine gute Leistung. «Wir wollten ihn ja eigentlich langsam aufbauen. Der Kaltstart war gut, vor allem bei hohen Bällen war er der Turm in der Schlacht.»

Mit seinem ersten Tor für den VfB hatte Bicakcic nach vier Minuten den Schwaben den Weg zum Weiterkommen geöffnet, ehe er sich verletzte. Verdacht auf Teilabriss des Innenbandes im linken Knie lautete die erste Diagnose. Nach dem Ausgleich durch Zlatko Janjic (28., Foulelfmeter) erzielte vor 11 600 Zuschauern Zdravko Kuzmanovic (50.) den Siegtreffer. «Es war das erwartet schwere Spiel. Wehen Wiesbaden ist eine gefühlte Zweitliga-Mannschaft. Ich bin froh, dass wir weiter sind», lobte Labbadia den Drittliga-Favoriten.

Viele gute Dinge habe er eine Woche vor dem Saisonstart am 6. August gegen den FC Schalke 04 gesehen, aber es gebe auch noch viel zu tun. «Es fehlt noch ein wenig der Spielrhythmus, aber wir sind mit der richtigen Einstellung in die Partie gegangen, haben gleich gezeigt, dass wir in die nächste Runde wollen», meinte Labbadia. Nachholbedarf haben die Schwaben in der Chancenverwertung. «Da müssen wir uns steigern», meinte Martin Harnik, der mehrere Möglichkeiten vergab. «Auch den letzten Pass können wir besser spielen», ergänzte Kuzmanovic.

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