Ein Kommentar von Olaf Kupfer.
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Sergej Lepke

Ein Kommentar von Olaf Kupfer.

Nach 16 Minuten war das Pokalspiel in München gelaufen. Gefühlt hat dort noch nie ein Gegner ein 0:2 korrigiert. Bedröppelt wirkte ARD-Mann Steffen Simon deshalb, das 3:0 nach nicht mal einer halben Stunde steigerte seine Frustration spürbar. Wieder kein Gegner auf Augenhöhe: Das 3:0 wäre ein 8:0 geworden, wenn das Torverhältnis nur eine Rolle gespielt hätte.

Was wir bei allem Respekt für den Rekordmeister daraus lernen? Dass es für öffentlich-rechtliche Sender ermüdend und auch ein bisschen peinlich ist, sich bei Live-Spielen wieder und wieder auf den FC Bayern zu stürzen. Spannung? Fehlanzeige! Und als hätte man das nie gelernt, rennt die ARD stets aufs Neue mit Anlauf gegen die Betonwand. Es ist ein öffentlich-rechtlicher Irrglaube, sich beim Fußball nur nach Quote zu richten. Die Bayern haben zwar die meisten Anhänger und spielen außergewöhnlich gut Fußball. Nur nutzt das niemandem, wenn die Gegner dabei nur zuschauen. „Fußball“, hat mal ein weiser Mann gesagt, „ist deshalb so beliebt, weil man am Anfang nicht weiß, wie es am Ende ausgeht.“ Das traf auf das andere Viertelfinale zwischen Hamburg und Gladbach zu. Aber da schaute die ARD lieber weg.

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