Lüneburger SK - FSV Mainz 05
Der Mainzer Yoshinori Muto (l) feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen Lüneburg mit Danny Latza. Foto: Peter Steffen

Der Mainzer Yoshinori Muto (l) feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen Lüneburg mit Danny Latza. Foto: Peter Steffen

dpa

Der Mainzer Yoshinori Muto (l) feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen Lüneburg mit Danny Latza. Foto: Peter Steffen

Lüneburg (dpa) - Das Pflichtspieldebüt von Sandro Schwarz als neuer Trainer des FSV Mainz 05 ist geglückt. Im Erstrundenspiel des DFB-Pokals gewann der Fußball-Bundesligist am Samstag beim Viertligisten Lüneburger SK Hansa mit 3:1 (2:1).

Die Tore für die Rheinhessen schossen Yoshinoro Muto (13. Minute/60.) und Daniel Brosinski (45./Foulelfmeter). Für den niedersächsischen Regionalligisten traf Felix Vobejda (31.) vor 4000 Zuschauern.

Auch wegen des Glücksschusses der Gastgeber zum überraschenden 1:1 tat sich der Favorit lange schwer auf dem durch den Dauerregen rutschigen Rasen. Der Japaner Muto brachte die Gäste zwar verdient in Führung, doch in der Folge vergab Mainz gute Chancen zu leichtfertig und spielte im Angriff mitunter zu umständlich. Neben Muto fiel besonders Neuzugang Alexandru Maxim vom VfB Stuttgart auf.

«Das erste Spiel ist immer etwas Besonderes. Ich bin ein wenig nervös», hatte Schwarz vor dem Spiel gesagt. Zu recht. Die Nervosität dürfte sich nach einer guten halben Stunde noch gesteigert haben. Der Underdog glich völlig überraschend durch den vom Zugang Abdou Diallo - der Franzose war vom AS Monaco gekommen - abgefälschten Vobejda-Schuss aus. Mainz' neuer Torhüter René Adler sah dabei etwas unglücklich aus, hatte aber keine echte Abwehrchance.

Der LSK wurde mutiger, Mainz reagierte fahrig, ehe sich Brosinski die Möglichkeit zur erneuten Führung per Foulelfmeter nicht entgehen ließ. Muto war nach einem leichten Kontakt zu Fall gekommen.

Der emsige Japaner besorgte nach dem Wechsel per Rechtsschuss auch die Vorentscheidung und verschaffte dem neuen Mainzer Coach Schwarz eine entspannte zweite Hälfte. Der Ex-Profi, der als Trainer mit der zweiten FSV-Mannschaft aus der 3. Liga abgestiegen war, hatte nach dem Saisonende bei den Profis seinen geschassten Vorgänger Martin Schmidt beerbt.

Auch nach dem 3:1 drückten die Gäste weiter und blieben klar spielbestimmend, weitere Treffer verhinderte aber der starke Lüneburger Keeper Ole Springer. Eine echte Siegchance hatten die Norddeutschen wie schon bei ihrem bislang letzten Pokalauftritt 2008 beim 0:5 gegen den VfB Stuttgart.

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