Leipzigs dreifacher Torschütze Daniel Frahn (l) jubelt mit Sebastian Heidinger über einen Treffer gegen den VfL Wolfsburg.
Leipzigs dreifacher Torschütze Daniel Frahn (l) jubelt mit Sebastian Heidinger über einen Treffer gegen den VfL Wolfsburg.

Leipzigs dreifacher Torschütze Daniel Frahn (l) jubelt mit Sebastian Heidinger über einen Treffer gegen den VfL Wolfsburg.

dpa

Leipzigs dreifacher Torschütze Daniel Frahn (l) jubelt mit Sebastian Heidinger über einen Treffer gegen den VfL Wolfsburg.

Leipzig (dpa) - Frahn, Frahn, Frahn - ein Nobody hat sich im DFB-Pokal einen Namen gemacht. Daniel Frahn, Stürmer des Fußball-Viertligisten RB Leipzig, hat den Bundesligisten VfL Wolfsburg mit seinem Dreierpack beim 3:2 fast im Alleingang in der ersten Runde aus dem Wettbewerb geschossen.

«Ein entscheidendes Tor hätte ich mir vielleicht erträumt, aber nicht gleich drei», sagte der 24-Jährige, «drei Tore habe ich vorher noch nie erzielt - nur zwei oder einmal vier.» Leipzigs neuer Trainer Peter Pacult hatte den Angreifer vor der Saison zum Kapitän bestimmt. «Die Binde hat ihn schon beflügelt. Er ist zu Recht der Kapitän», befand er und lobte die Qualitäten des Stürmers: «Der knipst auch im Training die unmöglichsten Dinger rein.» Einen möglichen vierten Treffer hätte Frahn übertrieben gehalten: «Das wäre wohl des Guten zu viel gewesen.»

Der Torriecher des gebürtigen Potsdamers, der in seiner Jugend bei Energie Cottbus spielte, war bislang in erster Linie regional berühmt und berüchtigt. In der Regionalliga Nord schoss er Tore am laufenden Band. Mit allein 29 Treffern in 32 Spielen hatte er großen Anteil am Aufstieg des SV Babelsberg 03 in die 3. Liga. So wurden die Leipziger auf ihn aufmerksam, holten ihn für 200 000 Euro zum ambitionierten Viertligisten, wo er einen Vertrag bis 2013 hat.

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