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Torwart Marwin Hitz (l) entschuldigte sich für die Attacke gegen Arjen Robben. Foto: Andreas Gebert

Torwart Marwin Hitz (l) entschuldigte sich für die Attacke gegen Arjen Robben. Foto: Andreas Gebert

dpa

Torwart Marwin Hitz (l) entschuldigte sich für die Attacke gegen Arjen Robben. Foto: Andreas Gebert

Augsburg (dpa) - Die Entschuldigung von Marwin Hitz klang glaubhaft. «Ich komme viel zu spät und treffe ihn voll. Das tut mir leid», gestand der Torwart des FC Augsburg nach seiner rüden Attacke im Pokal-Achtelfinale gegen Bayern-Star Arjen Robben.

Mit voller Wucht hatte der 26-Jährige den niederländischen Fußball-Profi am Knie erwischt und für sechs Wochen außer Gefecht gesetzt. «Das sieht böse aus, das war so nicht gewollt», sagte er.

Als Robben nach nicht einmal einer Viertelstunde allein auf Hitz zulief, hatte Schiedsrichter Felix Zwayer die Partie schon mit einer Abseitsentscheidung unterbrochen. Doch in den Ohren von Robben und Hitz verhallte der Pfiff; es kam zum Zusammenprall, bei dem der 29-jährige Robben eine tiefe Risswunde bis ins Kniegelenk davontrug.

Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer beklagte nach dem Münchner 2:0-Sieg gar «strategische Härte» der technisch schwächeren Gastgeber - zum Ärger von Markus Weinzierl. «Ich wehre mich gegen Behauptungen, dass das Programm gewesen wäre, dass wir zu aggressiv rangegangen wären», sagte der FCA-Trainer und hofft auf eine schnelle Regeneration seiner Spieler bis zur Begegnung beim Hamburger SV am Samstag.

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