Die Augsburger Paul Verhaegh (r) und Sascha Mölders bejubeln den 1:1-Ausgleich.
Die Augsburger Paul Verhaegh (r) und Sascha Mölders bejubeln den 1:1-Ausgleich.

Die Augsburger Paul Verhaegh (r) und Sascha Mölders bejubeln den 1:1-Ausgleich.

dpa

Die Augsburger Paul Verhaegh (r) und Sascha Mölders bejubeln den 1:1-Ausgleich.

Oberhausen (dpa) - Bundesligaaufsteiger FC Augsburg hat seine erste Pflichtaufgabe erfolgreich bestanden und ist zum vierten Mal in Serie in die zweite Hauptrunde des DFB-Pokals eingezogen.

Der Zweitligazweite der vergangenen Saison setzte sich beim Drittligisten Rot-Weiß Oberhausen mit 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung durch. Vor 3786 Zuschauern im Stadion Niederrhein erzielten Paul Verhaegh (31.) und Jonas de Roeck (120.) die Treffer für die Gäste, die am kommenden Samstag ihre Bundesligapremiere mit dem Heimspiel gegen den SC Freiburg feiern. Christopher Kullmann traf für den Absteiger aus der 2. Liga (24.).

Die Augsburger, die noch auf die verletzten Offensivkräfte Nando Rafael und Torsten Oehrl verzichten mussten, dominierten die Partie zu Beginn. Trainer Jos Luhukay hatte in Lorenzo Davids im defensiven Mittelfeld und Sascha Mölders im Angriff zwei Neuzugänge in die Startelf beordert. Vor allem der Niederländer Davids hatte viele Ballkontakte, Mölders musste als einzige Spitze viel arbeiten und scheiterte in der 12. Minute mit einem Kopfball an RWO-Torhüter Michael Melka. Auch einen Kopfball von Marcel Ndjeng konnte der ehemalige Düsseldorfer Melka über die Latte lenken (23.).

Die kampfstarken Gastgeber waren vor allem bei Standardsituationen gefährlich und nutzten in der 24. Minute einen Fehler von Augsburgs Kapitän Uwe Möhrle zum überraschenden Führungstreffer durch Kullmann. Nur sieben Minuten später gelang Rechtsverteidiger Verhaegh mit einem fulminanten Rechtsschuss aus kurzer Distanz der Ausgleich. Kurz zuvor hatte der Oberhausener Felicio Brown Forbes die Gelegenheit zum 2:0 für RWO verpasst.

Die Entscheidung in der mittlerweile ausgeglichenen Partie, in der die Gastgeber sogar die besseren Torchancen hatten, fiel erst in der Verlängerung, als de Roeck in letzter Minute per Kopf zum Sieg traf.

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