Pokal-Trumpf
Der genesene Arjen Robben könnte zum Pokal-Schreck des BVB avancieren. Foto: Andreas Gebert

Der genesene Arjen Robben könnte zum Pokal-Schreck des BVB avancieren. Foto: Andreas Gebert

dpa

Der genesene Arjen Robben könnte zum Pokal-Schreck des BVB avancieren. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) - Bloß nicht wieder dieser Robben! Wenn Borussia Dortmund einen Meisterspieler der Bayern besonders fürchten muss, dann ist es Arjen Robben.

Pünktlich zum Pokal-Halbfinale hat sich der holländische Fußball-Nationalspieler nach einem Bauchmuskelriss zurückgekämpft. Und Robben könnte zur Münchner Trumpfkarte werden. «Wenn er fit ist, wird er spielen», kündigte Trainer Pep Guardiola an: «Wir brauchen sein eins gegen eins.»

«Wir haben eine super Arbeit gemacht, einfach gekämpft, um wieder zurückzukommen», berichtete Robben im vereinseigenen TV-Sender über die Reha-Schichten. Bei den großen Spielen, erst gegen den BVB, dann im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Barcelona, wollte der 31-Jährige unbedingt dabei sein. «Dafür machst du alles natürlich.»

Überstürzen will er nichts, aber allein Robbens Rückkehr in den Mannschaftskreis gibt dem alten und neuen deutschen Meister einen Zusatzschub, wie Sportvorstand Matthias Sammer sagte.

Robben hat sich schließlich zum BVB-Spezialisten entwickelt. Beim 1:0-Pokalsieg im Viertelfinale 2013 schoss er das Tor. Beim 2:1 im Champions-League-Finale in London war er mit seinem Treffer in der 89. Minute wieder der Triumphator. Und im Pokalfinale des letzten Jahres (2:0 n.V.) schlüpfte er mit dem 1:0 wieder in die Heldenrolle.

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