Der Bochumer Philipp Bönig (r) kann unbedrängt flanken.
Der Bochumer Philipp Bönig (r) kann unbedrängt flanken.

Der Bochumer Philipp Bönig (r) kann unbedrängt flanken.

dpa

Der Bochumer Philipp Bönig (r) kann unbedrängt flanken.

Rostock (dpa) - Der VfL Bochum hat mit einem 5:3 (2:2, 2:2, 1:0)-Sieg im Elfmeterschießen bei Hansa Rostock die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht.

Mirkan Aydin (52.) und Daniel Ginczek (72.) erzielten vor 12 700 Zuschauer in der DKB Arena in der regulären Spielzeit die Tore für die Gäste, deren Kapitän Marcel Maltritz im Elfmeterschießen den entscheidenden Treffer setzte. Tobias Jänicke (36.) und Pavel Kostal (55.) trafen für die Hanseaten. Beide Vertretungen treffen in der 2. Liga am 8. August an gleicher Stelle erneut aufeinander.

In einer taktisch geprägten Partie verfügten die Hausherren, die im Vorfeld fünf Spieler aus disziplinarischen Gründen suspendiert hatten, zunächst über die größeren Spielanteile und auch die besseren Möglichkeiten. Björn Ziegenbein setzte in der Anfangsphase das erste Achtungszeichen (8.), scheiterte aber an VfL-Torhüter Andreas Luthe. Jänicke traf nach 32 Minuten den Posten und vier Minuten später ins Tor, als er eine Eingabe von Mohammed Lartey nur noch über die Linie lenken musste.

Die Führung war völlig verdient, weil die Bochumer Angriffsbemühungen nicht der Rede wert waren. Bis zur Pause gab es für das Team von Trainer Friedhelm Funkel keine Chance an dessen einstiger Wirkungsstätte. Dafür aber direkt nach Wiederanpfiff. Der eingewechselte Aydin nutzte eine Rostocker Abwehrschwäche konsequent aus.

Die Freude währte aber nur drei Minuten, bis Hansa-Neuzugang Kostal seine Elf per Kopf erneut in Front brachte. Bochum glich aber erneut aus und erzwang damit die Verlängerung. Im Elfmeterschießen hatten die Bochumer die besseren Nerven.

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