Soziologe
Gunter A. Pilz ist Leiter der DFB-Arbeitsgruppe für ein Outing homosexueller Spieler. Foto: Emily Wabitsch

Gunter A. Pilz ist Leiter der DFB-Arbeitsgruppe für ein Outing homosexueller Spieler. Foto: Emily Wabitsch

dpa

Gunter A. Pilz ist Leiter der DFB-Arbeitsgruppe für ein Outing homosexueller Spieler. Foto: Emily Wabitsch

Frankfurt/Main (dpa) - Mit einem Strategiepapier will der Deutsche Fußball-Bund homosexuellen Spielern ein mögliches Outing erleichtern.

Nach Informationen von «news.de» soll die Handreichung für Vereine, Verbände, eventuell infrage kommende Akteure sowie Fans und Medien Ende Februar erscheinen. Der DFB bestätigte am Mittwoch auf Nachfrage, dass sich eine Arbeitsgruppe mit dem Thema beschäftigt.

«Diese bereitet einen internen Handlungsleitfaden vor, damit Vereine und Verbände auf ein mögliches Outing vorbereitet sind und bestenfalls Hilfestellung leisten können», sagte der Leiter der Arbeitsgruppe, Gunter A. Pilz. «Das heißt aber nicht, dass wir bereits von einem Spieler wüssten, der sich outen möchte», erklärte Pilz. «Ob sich ein Fußballprofi zu einem Outing entscheidet, bleibt weiterhin die private Entscheidung jedes Einzelnen.»

Der ehemalige Profi Marcus Urban, der sich als schwul geoutet hat, sagte dem Nachrichtenportal «news.de»: «Wir wollen die Chance beschreiben, die die Sportwelt hat, sich als nicht so intolerant zu präsentieren, wie sie beschrieben wird.»

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