Befürchtungen
DFB-Präsident Wolfgang Niersbach ahnt, dass die Verschiebung der WM ihm noch viele schlaflose Nächte bereiten wird. Foto: Malte Christians

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach ahnt, dass die Verschiebung der WM ihm noch viele schlaflose Nächte bereiten wird. Foto: Malte Christians

dpa

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach ahnt, dass die Verschiebung der WM ihm noch viele schlaflose Nächte bereiten wird. Foto: Malte Christians

München (dpa) - DFB-Präsident Wolfgang Niersbach befürchtet wegen der Winter-Weltmeisterschaft in Katar 2022 «noch viele schlaflose Nächte».

Es sei «viel leichter gesagt als getan, einen weltweit funktionierenden Spielplan umzukrempeln», sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes in der Halbzeitpause des Meisterschaftsspiels des FC Bayern gegen den 1. FC Köln dem Bezahlsender Sky in München. Das sei ein «kompliziertes Thema, was nervt».

Seit der Vergabe der WM in den Wüstenstaat im Dezember 2010 «schlagen wir uns alle mit der Frage rum, wie konnte es sein, dass mit 14:8 Stimmen für Katar abgestimmt wird», betonte Niersbach. «Jetzt muss sich die ganze Welt danach richten.» Es gehe nicht nur ums Geld. «Da hängt so viel dran», meinte Niersbach mit Blick auf die Verlegung der WM in die Wintermonate.

Die Task-Force des Weltverbandes FIFA hatte den November und den Dezember 2022 als Datum genannt. FIFA-Präsident Sepp Blatter mischte sich am Freitag in die Debatte um die genauere Terminierung ein und sprach sich gegen ein Finale am 23. Dezember aus. Das Endspiel werde spätestens am 18. Dezember stattfinden, sagte der Schweizer am Freitag in Belfast.

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