Abgang
Bremens Coach Thomas Schaaf verlässt das Stadion.

Bremens Coach Thomas Schaaf verlässt das Stadion.

Nach dem Tor von Luka Modric (M) stehen die Bremer enttäuscht da.

Tottenhams Peter Crouch (l) und Aaron Lennon haben ihren Spaß gegen Bremen.

Tottenhams Luka Modric (l) lässt der Bremer Abwehr keine Chance.

Bremens Clemens Fritz möchte im Boden versinken.

Bremens Felix Kroos schleicht nach einem Tor von Tottenham über den Platz.

dpa, Bild 1 von 6

Bremens Coach Thomas Schaaf verlässt das Stadion.

London (dpa) - Ausgeschieden und auch noch vorgeführt: Mit einer Notelf war Werder Bremen bei Tottenham Hotspur chancenlos und hat das Champions-League-Spiel in London mit 0:3 (0:2) verloren.

Das ersatzgeschwächte Team von Trainer Thomas Schaaf muss sich damit nach sieben Jahren erstmals schon vor der Winterpause von der europäischen Fußball-Bühne verabschieden. Tottenham überstand genauso wie Champions-League-Sieger Inter Mailand die Gruppenphase. Twente Enschede buchte den Platz in der Europa League.

Konsterniert
Bremens Coach Thomas Schaaf verlässt das Stadion.

Bremens Coach Thomas Schaaf verlässt das Stadion.

Nach dem Tor von Luka Modric (M) stehen die Bremer enttäuscht da.

Tottenhams Peter Crouch (l) und Aaron Lennon haben ihren Spaß gegen Bremen.

Tottenhams Luka Modric (l) lässt der Bremer Abwehr keine Chance.

Bremens Clemens Fritz möchte im Boden versinken.

Bremens Felix Kroos schleicht nach einem Tor von Tottenham über den Platz.

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Nach dem Tor von Luka Modric (M) stehen die Bremer enttäuscht da.

«Wir haben leider relativ früh das Gegentor bekommen. Dennoch hatten wir danach gute Passagen, wir konnten den Gegner eingrenzen. Was nicht stattgefunden hat, war die Bewegung nach vorne. Wir konnten den Gegner nicht in Not bringen», sagte Schaaf. Ein frühes und ein spätes Tor in der ersten Halbzeit besiegelten frühzeitig das Aus.

Nach einem dicken Patzer in der Bremer Abwehr erzielte der Franzose Younes Kaboul (6.) die frühe Gastgeber-Führung. In der Nachspielzeit kurz vor der Pause traf dann Luka Modric (45.). Nach dem Seitenwechsel scheiterte Gareth Bale (54.) per Foulelfmeter am Bremer Keeper Tim Wiese. Peter Crouch (79.) sorgte für den Schlusspunkt. Werder erspielte sich keine einzige Torchance. 33 546 Zuschauern an der White Hart Lane feierten das Heim-Team, das auf den früheren Hamburger Rafael van der Vaart verzichten musste.

Aufgedreht
Bremens Coach Thomas Schaaf verlässt das Stadion.

Bremens Coach Thomas Schaaf verlässt das Stadion.

Nach dem Tor von Luka Modric (M) stehen die Bremer enttäuscht da.

Tottenhams Peter Crouch (l) und Aaron Lennon haben ihren Spaß gegen Bremen.

Tottenhams Luka Modric (l) lässt der Bremer Abwehr keine Chance.

Bremens Clemens Fritz möchte im Boden versinken.

Bremens Felix Kroos schleicht nach einem Tor von Tottenham über den Platz.

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Tottenhams Peter Crouch (l) und Aaron Lennon haben ihren Spaß gegen Bremen.

«Nach dem schnellen Rückstand haben wir das ganz gut gemacht, aber das darf dann nicht passieren. Wir sind nicht konzentriert bis zum Ende», kritisierte Werder-Chef Klaus Allofs kurz nach dem zweiten Tottenham-Treffer. Neben den neun fehlenden Werder-Profis mit Kapitän Torsten Frings an der Spitze war auch Hugo Almeida kurzfristig mit einer Zerrung ausgefallen. Der zuletzt grippekranke Petri Pasanen kam am Spieltag nach, saß aber zunächst nur auf der Bank.

Angesichts der Bremer Personalprobleme kam Felix Kroos, der Bruder des Münchner Nationalspielers Toni Kroos, genauso zu seinem Profi- Debüt wie sein Drittliga-Kollege Dominik Schmidt und zeigte eine passable Leistung. Insgesamt sechs Spieler aus der Bremer U23 waren in London im Kader. Vier standen auf dem Rasen.

Ausgeschieden
Bremens Coach Thomas Schaaf verlässt das Stadion.

Bremens Coach Thomas Schaaf verlässt das Stadion.

Nach dem Tor von Luka Modric (M) stehen die Bremer enttäuscht da.

Tottenhams Peter Crouch (l) und Aaron Lennon haben ihren Spaß gegen Bremen.

Tottenhams Luka Modric (l) lässt der Bremer Abwehr keine Chance.

Bremens Clemens Fritz möchte im Boden versinken.

Bremens Felix Kroos schleicht nach einem Tor von Tottenham über den Platz.

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Tottenhams Luka Modric (l) lässt der Bremer Abwehr keine Chance.

Doch es dauerte nicht einmal fünf Minuten, da stimmten die Fans an der White Hart Lane ihre berühmten Freudengesänge an. Aaron Lennon hatte den lahmen Bremern auf dem Flügel gezeigt, was Sprinten bedeutet. Fünf Werder-Profis staunten, als die Flanke von der rechten Angriffsseite in den Strafraum segelte und der völlig frei stehende Kaboul mit einem Rechtsschuss verwandelte.

Werder versuchte sich mit neuer 4-1-4-1-Taktik, spielte ordentlich, aber ohne Zug zum Tor. Den ersten Schuss auf's Spurs- Gehäuse gab Aaron Hunt in der 21. Minute ab. Deutlich stärker waren die Hausherren. Der erneut schwache Per Mertesacker verlor kurz vor der Pause das Kopfball-Duell gegen Peter Crouch. Von dem Patzer profitierte Modric, der aus kurzer Distanz traf.

Bitter
Bremens Coach Thomas Schaaf verlässt das Stadion.

Bremens Coach Thomas Schaaf verlässt das Stadion.

Nach dem Tor von Luka Modric (M) stehen die Bremer enttäuscht da.

Tottenhams Peter Crouch (l) und Aaron Lennon haben ihren Spaß gegen Bremen.

Tottenhams Luka Modric (l) lässt der Bremer Abwehr keine Chance.

Bremens Clemens Fritz möchte im Boden versinken.

Bremens Felix Kroos schleicht nach einem Tor von Tottenham über den Platz.

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Bremens Clemens Fritz möchte im Boden versinken.

Nach dem Wechsel drückte vor allem der später ausgewechselte Publikumsliebling Bale dem Spiel seinen Stempel auf. Zunächst traf er mit einem Freistoß den Querbalken, dann fand er vom Elfmeterpunkt mit Wiese seinen Meister. Kroos hatte gegen Modric das Bein stehen lassen. Bremen bemühte sich weiter redlich, doch es kam wie es kommen musste: Nachdem zweimal das Aluminium im Weg gewesen war, traf Crouch nach Vorarbeit von Lennon.

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