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Der französische Präsident François Hollande trifft sich mit dem Opfer der rassistischen Aggressionen. Foto: Guillaume Horcajuelo/Pool

Der französische Präsident François Hollande trifft sich mit dem Opfer der rassistischen Aggressionen. Foto: Guillaume Horcajuelo/Pool

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Der französische Präsident François Hollande trifft sich mit dem Opfer der rassistischen Aggressionen. Foto: Guillaume Horcajuelo/Pool

Paris (dpa) - Nach den rassistischen Ausfällen einiger Chelsea-Fans gegen einen dunkelhäutigen Mann vor dem Champions-League-Spiel in Paris hat sich der französische Staatschef François Hollande mit dem Opfer getroffen.

«Der Präsident hatte ein Gespräch mit Souleymane S. und gab ihm die volle Unterstützung nach der abscheulichen Aggression, die er erlitten hat», teilte der Elysee-Palast auf seinem Twitter-Account mit.

Am Dienstag hatten Chelsea-Anhänger vor dem Spiel in der Champions League bei Paris St. German den Mann in einer Metro-Station am Einsteigen in den Zug gehindert. Dabei stimmten sie den Schlachtruf an: «Wir sind rassistisch, wir sind rassistisch. Und so mögen wir es».

Chelsea hatte sich umgehend von den Tätern distanziert und drei Fans auf Lebenszeit mit Stadionverboten belegt. Am Freitagabend wurden zwei weitere Fans suspendiert. Als Geste der Wiedergutmachung lud der Verein den Mann und dessen Familie für das Rückspiel der Blues gegen Paris St. Germain am 11. März ein.

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