Gesperrt
Jürgen Klopp muss als gesperrter Trainer auch nicht zur Pressekonferenz gehen. Foto: Ciro de Luca

Jürgen Klopp muss als gesperrter Trainer auch nicht zur Pressekonferenz gehen. Foto: Ciro de Luca

dpa

Jürgen Klopp muss als gesperrter Trainer auch nicht zur Pressekonferenz gehen. Foto: Ciro de Luca

Dortmund (dpa) - Dortmunds Trainer Jürgen Klopp ist für das nächste Champions-League-Spiel automatisch gesperrt. In der Rechtspflegeordnung der Europäischen Fußball-Union ist genau regelt, was ein gesperrter Trainer darf und was nicht.

In Artikel 62 heißt es unter «Zusatzbestimmungen zur Sperre von Trainern»: «Ein mit einer Funktionssperre belegter Trainer darf das Spiel, in dem er die Sperre zu verbüßen hat, nur von der Tribüne aus verfolgen. Vor und während dem Spiel ist seine Anwesenheit in den Umkleidekabinen, im Spielertunnel sowie in der Technischen Zone untersagt. Weder vor noch während dem Spiel darf er direkt oder indirekt mit den Spielern der Mannschaft und/oder dem Trainerstab in Kontakt treten.»

Zudem darf ein gesperrter Trainer erst 15 Minuten nach Spielende Interviews geben. Die normalerweise obligatorische Pressekonferenz am Tag vor dem Spiel kann er wahrnehmen, muss es aber nicht. Genauso verhält es sich mit der Pressekonferenz nach dem Spiel. Ein gesperrter Trainer dürfte diese abhalten, muss es aber nicht. Im Normalfall sitzt dort dann der Trainer, der die Mannschaft auch während des Spiels betreute, erläuterte ein UEFA-Sprecher.

Eine Entscheidung darüber, ob der automatischen Ein-Spiel-Sperre weitere Sanktionen folgen, fällt die UEFA-Disziplinarkommission.

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