DFB-Präsident Theo Zwanziger schließt die Einführung des Videobeweises nicht aus.
DFB-Präsident Theo Zwanziger schließt die Einführung des Videobeweises nicht aus.

DFB-Präsident Theo Zwanziger schließt die Einführung des Videobeweises nicht aus.

dpa

DFB-Präsident Theo Zwanziger schließt die Einführung des Videobeweises nicht aus.

Berlin (dpa) - DFB-Präsident Theo Zwanziger kann sich eine gravierende Regeländerung im Fußball vorstellen und schließt die Einführung des TV-Beweises nicht grundsätzlich aus.

«Wir müssen uns bemühen, die Ergebnisse gerechter zu machen, was natürlich nie ganz gelingen wird. Auf den ersten Blick drängt sich der Einsatz zum Beispiel von TV-Bildern auf», sagte der Verbandschef der «Bild»-Zeitung (Montag). Zwanziger ergänzte jedoch: «Aber: Die Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichters muss unantastbar bleiben.»

Ungewöhnlich scharf attackierte Zwanziger das für eine solche Entscheidung maßgebliche International Football Association Board IFAB. Das Gremium mit vier Vertretern des Weltverbandes FIFA und vier Mitgliedern aus England, Schottland, Wales und Nordirland entscheidet über alle Regelfragen im Fußball. «Eine Veränderung geht nur über sie. Aber ich finde es undemokratisch und ungerecht, dass acht Leute über den gesamten Fußball entscheiden», sagte FIFA-Exekutivmitglied Zwanziger.

Wolfsburgs Trainer Felix Magath hatte nach einem zu Unrecht aberkannten Tor beim 0:1 gegen Bayern München die Debatte um die Einführung des TV-Beweises wieder angestoßen.

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