Werder-Manager Klaus Allofs müht sich die Krise einzudämmen.
Werder-Manager Klaus Allofs müht sich die Krise einzudämmen.

Werder-Manager Klaus Allofs müht sich die Krise einzudämmen.

dpa

Werder-Manager Klaus Allofs müht sich die Krise einzudämmen.

Bremen (dpa) - Ein ganzer Monat ohne eigenes Tor - Werder Bremen will diese triste Bilanz am drittletzten Novembertag mit aller Macht verhindern. Im Sonntagsspiel gegen den FC St. Pauli soll nach fünf torlosen Pflichtspielen endlich der erste Treffer des Monats und ein Sieg gelingen.

«Das Allerwichtigste sind momentan vorzeigbare Ergebnisse. Mit jeder Niederlage wird der Druck größer. Das ist nicht zu ändern», sagte Clubchef Klaus Allofs vor dem mit 36 400 Zuschauern ausverkauften Nord-Duell.

Allerdings hält die Verletzungsmisere bei den krisengeschüttelten Bremern an. Im Vergleich zum Tottenham-Spiel unter der Woche kehrt zumindest der in London gesperrte Kapitän Torsten Frings in das Team zurück. Dennoch wird Trainer Thomas Schaaf wohl erneut auf die Reservespieler Dominik Schmidt und Felix Kroos zurückgreifen müssen. Beide pausierten am Freitagabend beim 2:0-Sieg von Werder II im Drittligaspiel gegen Bayern München II.

Vor allem im Angriff drückt Werder der Schuh. Torjäger Claudio Pizarro, Marko Arnautovic und Hugo Almeida sind angeschlagen. Das eröffnet Aufsteiger St. Pauli die Chance, die eigene Negativserie von fünf sieglosen Bundesliga-Partien zu beenden. «Werder braucht die Punkte, wir wollen sie», sagte Trainer Holger Stanislawski. Er hofft auf einen Einsatz von Stürmer Gerald Asamoah, dem zuletzt das Knie zwickte. «Wir werden in jedem Fall eine Mannschaft mit hoher Qualität aufs Feld schicken», versprach der St. Pauli-Coach.

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