Alles spricht derzeit für Robin Dutt als neuen Sportvorstand. Foto: Bernd Weißbrod
Alles spricht derzeit für Robin Dutt als neuen Sportvorstand. Foto: Bernd Weißbrod

Alles spricht derzeit für Robin Dutt als neuen Sportvorstand. Foto: Bernd Weißbrod

dpa

Alles spricht derzeit für Robin Dutt als neuen Sportvorstand. Foto: Bernd Weißbrod

Stuttgart (dpa) - Der VfB Stuttgart lüftet endlich das offene Geheimnis um seinen neuen Sportvorstand. Wie der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist mitteilte, wird der neue Spitzenfunktionär am Dienstag vorgestellt.

Um wen es sich dabei handelt, gaben die Schwaben nicht bekannt. Es gilt jedoch als beinahe sicher, dass Robin Dutt die Nachfolge des im September des vergangenen Jahres beurlaubten Fredi Bobic antreten wird.

Auf den früheren Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wartet eine Menge Arbeit. Der gebürtige Kölner muss unter Hochdruck die Personalplanungen beim Krisenclub vorantreiben und wird sich auch zeitnah mit der Trainerfrage beschäftigen. Huub Stevens hat den VfB zwar seit seiner Rückkehr stabilisiert. Doch wie es mit dem Niederländer über das Saisonende hinaus weitergeht, wird sich wohl erst zeigen, sobald der Klassenerhalt absehbar ist.

Dutt tritt seine neue Herausforderung bei dem heftig ins Straucheln geratenen Traditionsclub also in einer schwierigen Phase an. Mit Krisen kennt sich der 49-Jährige auch aus - allerdings noch nicht auf dem strategisch so wichtigen Posten eines Sportvorstands. «Alle Lösungen in dieser Welt - ob sportlich oder nicht-sportlich - liegen im Bereich der Kommunikation», sagte Dutt kurz vor seiner Beurlaubung als Trainer von Werder Bremen im Herbst 2014.

Die Station an der Weser hätte für den gelernten Industriekaufmann eigentlich ein Neuanfang als Coach sein sollen. Nach nicht einmal einem Jahr hatte Dutt im Mai 2013 seinen unbefriedigenden Schreibtischjob als DFB-Sportdirektor aufgegeben und war auf die Trainerbank zurückgekehrt. «Ich weiß auch, dass es sich eigentlich nicht schickt, schon nach neun Monaten wieder zu gehen. Aber das Herz von mir gehört auf den Trainingsplatz», erklärte Dutt damals.

Als Sportvorstand beim VfB erlebt er nun zwar erneut einen Wechsel der Perspektive, wird jedoch im Tagesgeschäft mehr gefordert sein als noch beim DFB. Zudem wird er eine größere Nähe zum Trainingsplatz haben. Das dürfte Dutt, der als ehemaliger Trainer der Stuttgarter Kickers und des SC Freiburg bei den Fans des VfB nicht den leichtesten Stand haben dürfte, entgegenkommen.

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