VfB-Präsident Bernd Wahler (l), und Sportvorstand Fredi Bobic (r) bei der Präsentation von Trainer Huub Stevens. Foto: Sebastian Kahnert
VfB-Präsident Bernd Wahler (l), und Sportvorstand Fredi Bobic (r) bei der Präsentation von Trainer Huub Stevens. Foto: Sebastian Kahnert

VfB-Präsident Bernd Wahler (l), und Sportvorstand Fredi Bobic (r) bei der Präsentation von Trainer Huub Stevens. Foto: Sebastian Kahnert

dpa

VfB-Präsident Bernd Wahler (l), und Sportvorstand Fredi Bobic (r) bei der Präsentation von Trainer Huub Stevens. Foto: Sebastian Kahnert

Stuttgart (dpa) - Nach dem Wirbel um die Trennung von Trainer Thomas Schneider beim VfB Stuttgart hat Vereinspräsident Bernd Wahler Sportvorstand Fredi Bobic vor Kritik in Schutz genommen.

«fredi Bobic ist ein Gesicht des VfB, dieses Gesicht gehört hierher. Und das soll so bleiben», sagte Wahler der «Süddeutschen Zeitung» in einem Interview. «Deshalb können wir aber trotzdem über Fehler diskutieren, die wir im Vorstand vielleicht gemacht haben.»

Mit Schneider scheiterte ein Trainer, dem auch der Sportvorstand des abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten das Vertrauen ausgesprochen hatte. Es war Bobic' vierter Coach seit seinem Amtsantritt im Juli 2010. Wahler betreibt sogar Lobby-Arbeit für den 42-Jährigen. Er nutze schon die Gelegenheit, «den Leuten klar zu machen, was Fredi Bobic hier für eine Arbeit leistet. Seine Wintertransfers haben dem Verein in den letzten Jahren zum Beispiel immer sehr geholfen», sagte der VfB-Boss.

Obwohl der Vertrag von Schneiders Nachfolger Huub Stevens vorerst nur bis zum Sommer gültig ist, kann sich Wahler eine Zukunft mit dem Niederländer vorstellen. «Wenn sich die Sache hervorragend entwickelt, werden wir sicher Ansatzpunkte finden, um die Zusammenarbeit möglicherweise auch fortzusetzen», kündigte er an. Es könnte «auch eine gemeinsame Perspektive geben».

Wahler bezeichnete die Trennung von Schneider, der gerne weiter gearbeitet hätte, als schmerzhaft. Nach nur einem Punkt aus den vergangenen neun Partien sei sie aber unausweichlich gewesen. «Der hat sich extrem viele Gedanken gemacht, er war am Ende vielleicht zu sehr im Tunnel», meinte Wahler über den früheren Coach. Man habe ihn «irgendwie schützen müssen».

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