Shinji Okazaki soll so schnell wie möglich für den VfB Stuttgart spielen.
Shinji Okazaki soll so schnell wie möglich für den VfB Stuttgart spielen.

Shinji Okazaki soll so schnell wie möglich für den VfB Stuttgart spielen.

dpa

Shinji Okazaki soll so schnell wie möglich für den VfB Stuttgart spielen.

Stuttgart (dpa) - Der VfB Stuttgart rechnet mit einer schnellen Spielerlaubnis für seinen Neuzugang Shinji Okazaki. «Wir haben positive Signale, dass von unserer Seite aus alles korrekt verlief», sagte Fredi Bobic, der VfB-Sportdirektor, nach der 1:4-Heimpleite gegen den 1. FC Nürnberg.

«Wir hoffen, dass es mit der Freigabe schnell geht», sagte Bobic weiter. Auch VfB-Trainer Bruno Labbadia versicherte: «Wir sind klar im Recht.» Der japanische Neuzugang musste das Debakel gegen Nürnberg tatenlos von der Tribüne aus verfolgen. Nach VfB-Angaben verweigerte der Präsident seines bisherigen Clubs Shimizu S-Pulse in der japanischen J-League Okazaki die Freigabe, weil dieser auch bei ihnen einen Vertrag unterschrieben habe. Nun muss der Weltverband FIFA über den Fall entscheiden.

«Wir sind die Leidtragenden», klagte Labbadia. Er hatte vergeblich gehofft, den 24 Jahre alten Offensivspieler schon gegen Nürnberg in den Kader berufen zu können. Der VfB setzt im Abstiegskampf auf den Asien-Cup-Gewinner als weitere Alternative im Angriff.

Der Tabellenvorletzte hatte Okazaki Ende Januar ablösefrei verpflichtet und ihm einen Vertrag bis 30. Juni 2014 gegeben. Offensichtlich will der Präsident von Shimizu S-Pulse durch seinen Vorstoß versuchen, doch noch eine Ablöse vom VfB zu erhalten. «Es geht doch immer ums Geld», deutete Bobic dies an. «Es hängt nur an deren Präsidenten.» Die verweigerte Freigabe habe den VfB geschockt.

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