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Beim Abschiedsspiel 1972 im Hamburger Volksparkstadion feierten 70 000 Zuschauer das Fußballidol. Foto: dpa

Beim Abschiedsspiel 1972 im Hamburger Volksparkstadion feierten 70 000 Zuschauer das Fußballidol. Foto: dpa

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Beim Abschiedsspiel 1972 im Hamburger Volksparkstadion feierten 70 000 Zuschauer das Fußballidol. Foto: dpa

Hamburg (dpa) - Uwe Seeler spielte von 1953 bis 1972 für die den Hamburger SV und erzielte in 476 Spielen 404 Tore für seinen Verein.

5. November 1936: Geburt in Hamburg.

1948: Aufnahme in die Knaben-Mannschaft des Hamburger SV.

1953: Erste internationale Berufung in die Jugend- Nationalmannschaft beim UEFA-Turnier in Belgien.

29. August 1953: Debüt in der Oberliga-Mannschaft des HSV gegen den VfB Oldenburg. Erstes Oberliga-Tor.

1954: Beim UEFA-Jugendturnier in Deutschland erzielt er 13 der 20 deutschen Tore.

16. Oktober 1954: Erstes Länderspiel gegen Frankreich

1958: WM-Teilnahme in Schweden. Erstes Länderspieltor gegen Argentinien.

18. Februar 1959: Hochzeit mit Ilka Buck.

1960: Geburt von Tochter Kerstin. Helle (1963) und Frauke (1966) folgen.

25. Juni 1960: Einziger deutscher Meistertitel durch ein 3:2 im Endspiel gegen den 1. FC Köln in Frankfurt. Zweifacher Torschütze: Seeler.

20. September 1961: Gegen Dänemark (5:1) erstmals Kapitän der Nationalelf. Dreifacher Torschütze: Seeler.

1961: Angebot von Inter Mailand: 900 000 Mark Handgeld, 1,5 Mio. Mark Ablöse - Seeler lehnt ab.

1962: Zum siebten Mal Torschützenkönig der Oberliga Nord mit 28 Treffern. Zweite WM-Teilnahme.

14. August 1963: Der HSV schlägt im DFB-Pokalfinale in Hannover Borussia Dortmund mit 3:0. Dreifacher Torschütze: Seeler.

1964: Torschützenkönig der neugegründeten Bundesliga mit 30 Treffern.

20. Februar 1965: Achillessehnenriss im Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Ärzte-Prognose: Karriereende wahrscheinlich.

26. September 1965: Rückkehr in die Nationalelf. Mit dem Tor zum 2:1 gegen Schweden schießt Seeler Deutschland zur WM 1966.

1966: WM-Teilnahme in England. Das Team von Kapitän Seeler wird nach dem Wembley-Tor «nur» Vize-Weltmeister.

23. Mai 1968: Der HSV steht im Finale um den Europapokal der Pokalsieger und verliert in Rotterdam mit 0:2 gegen den AC Mailand.

31. Mai 1968: Seeler erklärt seinen Rücktritt aus der Nationalelf.

21. September 1969: Rückkehr in die Nationalmannschaft beim 1:1 in Wien gegen Österreich.

1970: Vierte und letzte WM. Platz drei in Mexiko.

1970: Zum dritten Mal nach 1960 und 1964 «Fußballer des Jahres».

9. September 1970: 72. und letztes Länderspiel in Nürnberg gegen Ungarn (3:1).

1. Mai 1972: Abschied vom Profi-Fußball beim Spiel des HSV gegen eine Weltauswahl vor 70 000 im Volksparkstadion.

1972: Großes Bundesverdienstkreuz, Ernennung zum Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft.

1986: Inhaber der Sportbekleidungsfirma «Uwe-Seeler-Moden»

5. Oktober 1995: Präsident des HSV.

1996: Gründung der Uwe-Seeler-Stiftung für unschuldig in Not geratene Menschen

10. Juni 1998: Aufnahme in die «Hall of Fame des deutschen Fußballs»

30. Juni 1998: Rücktritt als HSV-Präsident

10. Mai 2002: Überreichung der «Goldenen Sportpyramide» der Stiftung Deutsche Sporthilfe

November 2003: Ernennung zum 30. Ehrenbürger der Stadt Hamburg

April 2005: Errichtung des Uwe-Seeler-Denkmals, einer 2,5 Tonnen schweren überdimensionalen Bronzeskulptur seines rechten Fußes, vor der Arena am Volkspark.

31.12.2011: Seeler beendet nach mehr als 50 Jahren seine Tätigkeit als Repräsentant für Adidas

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