AS Monaco - Borussia Dortmund 3:1
Die Vorzeichen standen schon nicht auf Sieg. Trainer Thomas Tuchel am Spielfeldrand in Monaco.

Die Vorzeichen standen schon nicht auf Sieg. Trainer Thomas Tuchel am Spielfeldrand in Monaco.

Bernd Thissen

Die Vorzeichen standen schon nicht auf Sieg. Trainer Thomas Tuchel am Spielfeldrand in Monaco.

Monaco. Der Trainer von Borussia Dortmund Thomas Tuchel hat sich kurz vor dem Champions-League-Rückspiel gegen den AS Monaco verärgert über die Verzögerung bei der Anreise seines Teams geäußert.

Die Viertelstunde, die die Mannschaft im stehenden Bus gesessen habe, habe dafür gesorgt, «dass keiner mehr an Fußball gedacht hat», sagte Tuchel am Mittwoch beim TV-Sender Sky. Die Polizei hatte den BVB-Mannschaftsbus ohne Angaben von genauen Gründen vom Hotel verspätet losfahren lassen. Der Anpfiff des Viertelfinales verzögert sich deswegen um fünf Minuten. «Das hat sich nicht gut angefühlt», sagte Tuchel. Vor neun Tagen war kurz vor dem Hinspiel gegen Monaco ein Sprengstoffanschlag auf den Dortmunder Bus mit den Spielern verübt worden. Die Partie am Dienstag vergangener Woche wurde daraufhin abgesagt und nur einen Tag später nachgeholt. Die Monegassen gewannen mit 3:2.

Das 1:3 in Monaco besiegelte dann das Viertelfinal-Aus. Unerwartet kam der Knockout angesichts der denkwürdigen Vorgeschichte jedoch nicht. dpa

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