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Piotr Trochowski (r) wurde mit Collin Benjamin (l) und Ruud van Nistelrooy beim HSV verabschiedet.

Piotr Trochowski (r) wurde mit Collin Benjamin (l) und Ruud van Nistelrooy beim HSV verabschiedet.

dpa

Piotr Trochowski (r) wurde mit Collin Benjamin (l) und Ruud van Nistelrooy beim HSV verabschiedet.

Hamburg (dpa) - Der 35-malige Fußball-Nationalspieler Piotr Trochowski hat ein positives Fazit unter seine Zeit beim Hamburger SV gezogen, seinen bisherigen Arbeitgeber zum Abschied aber auch mit Kritik bedacht.

«Meine persönliche Gesamtbilanz ist positiv. Ich kam als junges Talent von den Bayern und bin in Hamburg Nationalspieler geworden», sagte der 27 Jahre alte Mittelfeldakteur dem «Hamburger Abendblatt» in einem Interview. «Als Mannschaft hat aber immer das gewisse Etwas gefehlt», monierte Trochowski, der den HSV ablösefrei in Richtung Spanien zum FC Sevilla verlässt.

Vor allem die Einkaufspolitik des norddeutschen Traditions-Clubs, der sich trotz hoher Investitionen erneut nicht für einen Europapokal-Wettbewerb qualifizieren konnte, bewertet er im Rückblick kritisch. «In Hamburg wurde nach meinem Empfinden in den vergangenen Jahren bei Neuzugängen häufig ein Schwerpunkt auf große Namen gelegt, dabei aber nicht darauf geachtet, ob das Ganze passt», urteilte er.

Auch den Abschied, als er vorigen Samstag beim 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach 90 Minuten auf der Bank schmorte, hat er sich anders vorgestellt. «Ich war vor allem enttäuscht, dass ich nicht ein paar Minuten spielen durfte», sagte der in dieser Saison unter Coach Armin Veh und Nachfolger Michael Oenning aufs Abstellgleis geratene Profi.

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