Trauer
Nach dem Tod Malandas ist in Wolfsburg noch längst kein Alltag eingekehrt. Foto: Peter Steffen

Nach dem Tod Malandas ist in Wolfsburg noch längst kein Alltag eingekehrt. Foto: Peter Steffen

dpa

Nach dem Tod Malandas ist in Wolfsburg noch längst kein Alltag eingekehrt. Foto: Peter Steffen

Wolfsburg (dpa) - Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat seinen Spielern auf dem Trainingsgelände einen Raum zum Trauern um ihren gestorbenen Teamkameraden Junior Malanda eingerichtet.

«Wir wollen den Spielern die Möglichkeit geben, dass sie in einer stillen Minute diesen Raum aufsuchen können. Es ist wichtig, dass wir das alles aufarbeiten», sagte Trainer Dieter Hecking in Wolfsburg.

Manager Klaus Allofs beschrieb diesen Raum als «eine Art Gedenkecke, wo sich die Spieler aufhalten können und wo sie mit Junior konfrontiert werden». Der Raum ist im separaten Profi-Gebäude auf dem Trainingsgelände neben dem Stadion errichtet worden. Malanda war am 10. Januar auf der A2 bei einem Autounfall tödlich verunglückt.

Wegen des Unfalls kommt für Trainer Hecking der Rückrundenstart am 30. Januar gegen Bayern München zu früh. «Ich wünschte, wir hätten noch eine Woche mehr Zeit», sagte Hecking, der zugab, dass die alltägliche Arbeit zuletzt gelitten habe: «Wir haben versucht, alles durchzuziehen, was wir uns vorgenommen hatten, aber wir hatten Momente, in denen wir nicht hundertprozentig konzentriert waren».

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