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Ralf Rangnick ist nicht mehr Trainer von 1899 Hoffenheim.

Ralf Rangnick ist nicht mehr Trainer von 1899 Hoffenheim.

dpa

Ralf Rangnick ist nicht mehr Trainer von 1899 Hoffenheim.

Düsseldorf (dpa) - Fußball-Lehrer Ralf Rangnick ist in der Saison 2010/2011 der vierte Bundesliga-Trainer, der vorzeitig seinen Platz räumt oder räumen musste.

Beim VfB Stuttgart war der Verschleiß bislang am größten. Der Schweizer Christian Gross, der die Schwaben in der vorangegangenen Spielzeit noch in das Europa-Geschäft führte, wurde Mitte Oktober durch Jens Keller ersetzt, der nach lediglich zwei Monaten aber selbst scheiterte.

Bruno Labbadia löste den glücklosen Keller am 12. Dezember ab. Doch auch mit Labbadia überwintert der Verein als Tabellen-17. auf einem Abstiegsplatz und schied zudem im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Bayern München aus.

Der 1. FC Köln setzt seit der Trennung von Zvonimir Soldo am 24. Oktober auf die rein «kölsche» Lösung mit Frank Schaefer und seinem Co. Dirk Lottner. Der 47-jährige Schaefer kennt am Geißbockheim jeden Grashalm und spricht die Sprache der Spieler: Bei Schaefer lernten zahlreiche Profis des aktuellen FC-Kaders das Fußball-Einmaleins.

So entwickelte sich der Erstliga-Trainermarkt 2010/2011:

13. Oktober 2010: Christian Gross beim VfB Stuttgart entlassen, Jens Keller Nachfolger.

24. Oktober: Beim 1. FC Köln muss Zvonimir Soldo gehen und wird durch Frank Schaefer ersetzt.

12. Dezember: Das Keller-Projekt in Stuttgart ist gescheitert; Bruno Labbadia wird dritter VfB-Chefcoach der laufenden Saison.

2. Januar 2011: Hoffenheim und Ralf Rangnick trennen sich, Co- Trainer Marco Pezzaiuoli wird neuer Chefcoach der Kraichgauer.

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