Heribert Bruchhagen
Heribert Bruchhagen hatte sich bisher klar gegen die Torlinientechnologie ausgesprochen. Foto: Frank Rumpenhorst

Heribert Bruchhagen hatte sich bisher klar gegen die Torlinientechnologie ausgesprochen. Foto: Frank Rumpenhorst

dpa

Heribert Bruchhagen hatte sich bisher klar gegen die Torlinientechnologie ausgesprochen. Foto: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen will gegen die Einführung der Torlinientechnologie keinen weiteren Widerstand leisten.

«Es ist ein klares Votum der Bundesliga. Und diesem Votum hat man sich zu beugen», sagte Bruchhagen am Donnerstag in Frankfurt nach der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga. Der Vorstandsboss der Eintracht Frankfurt hatte sich bisher klar gegen die Torlinientechnologie ausgesprochen.

Mit gravierenden Folgen rechnet er nach der Entscheidung zur Einführung des Hawk-Eye-Systems nicht. «Es wird dadurch sicher keine entscheidenden Veränderungen im Fußball geben. Wenn wir bei der Eintracht vor zehn Jahren die Torlinientechnologie eingeführt hätten, hätten wir sie zehn Jahre lang gehabt - ohne sie einmal zu nutzen.» Das Votum gewährleiste aber die Einheitlichkeit der Bundesliga. Zur Wahl des Systems Hawk-Eye sagte Bruchhagen: «Da vertrauen wir voll der DFL, die sich mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt hat.»

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