Krise
Serdar Tasci macht die Krise beim VfL Stuttgart an den Führungsspielern fest. Foto: Patrick Seeger

Serdar Tasci macht die Krise beim VfL Stuttgart an den Führungsspielern fest. Foto: Patrick Seeger

dpa

Serdar Tasci macht die Krise beim VfL Stuttgart an den Führungsspielern fest. Foto: Patrick Seeger

Stuttgart (dpa) - Kapitän Serdar Tasci sieht einen Hauptgrund für die Krise des VfB Stuttgart im Versagen der Führungsspieler.

«Die Führungsspieler müssen Verantwortung übernehmen, vier bis fünf Spieler müssen auf dem Platz das Heft in die Hand nehmen. Das haben wir nicht getan», sagte der Innenverteidiger des Fußball-Bundesligisten am Dienstag. «Wir haben auch Fehler gemacht. Man kann nicht von den jüngeren Spielern erwarten, dass sie uns retten.»

Der Tabellenzwölfte ist mit drei Niederlagen in Serie in die Rückrunde gestartet. Insgesamt hat der VfB sogar vier Partien in Folge verloren. Auch zuletzt beim 1:3 in Düsseldorf spielten die Schwaben besonders in der ersten Halbzeit schwach.

Der VfB sei «mental nicht die stärkste Mannschaft. Wir brauchen wieder Selbstvertrauen», erklärte Tasci. Deshalb müsse die Elf von Trainer Bruno Labbadia am Samstag gegen Werder Bremen unbedingt gewinnen. «Da gibt es keine Ausreden mehr.» Das Problem liege hauptsächlich im mentalen Bereich, «denn die Qualität ist da».

Mut macht dem 25-Jährigen, dass der Europa-League-Teilnehmer in der Vergangenheit aus schweren Krisen immer wieder herausgefunden hat. «Wenn wir richtig in der Scheiße stecken, zeigen wir die besten Leistungen. Das ist schon ein bisschen komisch», meinte Tasci.

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