Emotionen
Vor dem sichtlich gelassenen Jürgen Klopp ballt Freiburgs Trainer Christian Streich die Fäuste. Foto: Bernd Thissen

Vor dem sichtlich gelassenen Jürgen Klopp ballt Freiburgs Trainer Christian Streich die Fäuste. Foto: Bernd Thissen

dpa

Vor dem sichtlich gelassenen Jürgen Klopp ballt Freiburgs Trainer Christian Streich die Fäuste. Foto: Bernd Thissen

Dortmund (dpa) - Christian Streich war sichtlich verärgert. Nach der zweiten Schlappe mit fünf Gegentoren binnen einer Woche ließ der Trainer des SC Freiburg mächtig Dampf ab.

Für den Abwärtstrend seiner zuletzt viermal sieglosen Mannschaft fand der charismatische Fußball-Lehrer eine eigene Erklärung: «Wir hatten den Vorteil, dass wir am Rande von Deutschland auch fußballerisch nicht so ganz wahrgenommen wurden. Aber mittlerweile sind auch wir durchleuchtet. Wir haben eine wahnsinnige Unruhe.»

Spekulationen über mögliche Spielerabgänge verderben Streich seit Tagen die Laune - und bringen die Mannschaft womöglich um die nötige Konzentration im Streben um die Teilnahme am internationalen Wettbewerb. «Meine Spieler werden angeboten wie auf dem Viehmarkt. Ihre Ausstiegsklauseln kann man in der Zeitung lesen - das ist furchtbar»», klagte der Coach.

Nur der Schwäche der Konkurrenz ist es zu verdanken, dass die Freiburger nach zuletzt nur zwei Punkten aus den vergangenen vier Partien noch immer auf einen Platz im Europapokal hoffen können. «Wenn wir noch ein paar Mal fünf Tore kriegen, wird sich die Lage beruhigen und wir können wieder in Ruhe arbeiten», kommentierte Streich sarkastisch.

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