Frankfurt/Main (dpa) - Bundesligist 1899 Hoffenheim kämpft am 9. Dezember gegen die Sperre seines Abwehrchefs Isaac Vorsah.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhandelt in der Frankfurter DFB-Zentrale den Fall unter dem Vorsitz von Hans E. Lorenz. Vorsah war vom Sportgericht für zwei Spiele gesperrt worden. Grund war seine Tätlichkeit im Spiel beim VfB Stuttgart (1:1).

Schiedsrichter Jochen Drees (Münster-Sarmsheim) verwies den Profi aus Ghana in der 41. Minute des Feldes. Vorsah hatte Christian Gentner von hinten mit der Hand ins Gesicht geschlagen. «Das war keine Absicht. Wenn man Isaac kennt, weiß man, der kann nicht mal 'ne Fliege totklatschen», meinte Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick und nahm seinen Profi in Schutz. Der Verein hatte das Einzelrichter-Urteil nicht akzeptiert und fristgerecht mündliche Verhandlung beantragt.

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