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Ein Kommentar von Olaf Kupfer.

Ein Kommentar von Olaf Kupfer.

Judith Michaelis

Ein Kommentar von Olaf Kupfer.

Reif und der Personenschützer

Manndeckung für Marcel Reif. Hat es so auch noch nicht gegeben, scheint in Dortmund aber notwendig zu sein. Der TV-Mann jedenfalls teilte sich den Arbeitstag beim BVBMatch gegen Köln mit einem Personenschützer. Zuletzt war Reif in Dortmund mit Bier bekippt und übel beschimpft worden. Neue Zwischenfälle blieben bei anhaltender Antipathie von Seiten der Fans aus. Eine reife Leistung aller Beteiligten. Ob es am Mann der Sicherheit lag?

Breitenreiters Brandrede

0:4 gegen Frankfurt verloren, Abstiegskampf pur in Paderborn. Und ein Trainer, der die erste Brandrede seiner noch jungen Karriere hielt: „Wir haben heute gespielt wie ein Absteiger. Da brauchen wir nichts schönzureden“, sagte Breitenreiter. Es sei ja „oft oder eigentlich immer so, dass ich zu 100 Prozent meine schützende Hand über die Spieler halte, aber heute kann ich das nicht. Wir waren nicht bereit und in der Lage, uns zu wehren. Das hatte nichts mit erster Bundesliga zu tun.“ Von den vergangenen 15 Spielen gewannen die Paderborner nur eines, die Bilanz der jüngsten vier Spiele: Null Punkte, 0:15 Tore.

Leverkusener Beton

Seit dem klaren Bekenntnis für Trainer Roger Schmidt ist Bayer Leverkusen kaum wiederzuerkennen: Fünf Pflichtspiele hat Bayer 04 ohne Gegentor in Serie bestritten. Das hat der Verein letztmals 1984 unter Dettmar Cramer geschafft.

Das Hamburger Dilemma

14 von 25 Spielen hat der Hamburger SV ohne eigenen Treffer absolviert und damit den Clubrekord aus der Spielzeit 1991/92 eingestellt. Daraus resultieren nur 16 Treffer – die größte Tormisere der Liga.

Die Torlust der Bayern

102 Tore haben die Bayern in 37 Pflichtspielen der Saison inklusive des Supercups erzielt. Bis zur 100er-Marke in der Bundesliga fehlen noch 30 Treffer.

Zeit für Rückkehrer

1791 Tage hat es gedauert, ehe Stürmer Nelson Valdez wieder ein Bundesliga-Tor gelang. Dass dem Frankfurter ein Treffer gegen Paderborn im Anschluss an seinen nach sechseinhalb Monaten ausgeheilten Kreuzbandriss gelang, machte das Tor-Comeback besonders schön. Es war überhaupt ein Spieltag für Rückkehrer: Philipp Lahm gab nach viermonatiger Verletzungspause sein Comeback in Bremen, Rene Adler durfte nach Rot für Torwart Drobny wieder ein paar Bälle im HSV-Tor halten.

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