125 Jahre HSV
Die Gala zum 125-jährigen Bestehen des HSV erfuhr großen Publikumszuspruch. Foto: Angelika Warmuth

Die Gala zum 125-jährigen Bestehen des HSV erfuhr großen Publikumszuspruch. Foto: Angelika Warmuth

dpa

Die Gala zum 125-jährigen Bestehen des HSV erfuhr großen Publikumszuspruch. Foto: Angelika Warmuth

Hamburg (dpa) - Geburtstagskind Hamburger SV hatte allen Grund zum Feiern: Zweieinhalb Stunden nach dem umjubelten 1:0-Erfolg im Nordderby der Fußball-Bundesliga gegen Hannover 96 begann der hanseatische Traditionsclub mit den Feierlichkeiten zu seinem 125-jährigen Bestehen.

12 000 Zuschauer in der nahezu ausverkauften O2 World waren Augenzeugen der Jubiläums-Gala mit sportlichen und musikalischen Beiträgen. Angereist waren neben gut 200 ehemaligen und aktuellen HSVern mit Club-Idol Uwe Seeler an der Spitze viele Ehrengäste wie der Erste Bürgermeister Olaf Scholz, DFB-Chef Wolfgang Niersbach und die aktuelle Bundesliga-Mannschaft.

«Fußball in Deutschland wäre ohne den HSV nicht denkbar», sagte der zunächst mit einigen Pfiffen bedachte Niersbach. Die Stimmung drehte sich allerdings sofort, als sich der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes als heimlicher HSV-Fan outete, seit er 1983 in Athen dessen Europapokal-Triumph im Landesmeistercup gegen Juventus Turin miterlebt hatte. «Da wollen wir wieder hinkommen, auch wenn es noch etwas dauern wird», sagte HSV-Clubchef Carl-Edgar Jarchow. Aus den Händen Niersbachs erhielt er eine DFB-Plakette zum 125. Ehrentag.

«Alle sind dankbar, dass unsere Gründungsväter diesen Verein nicht zwei Wochen früher gegründet haben», sagte Jarchow in seiner launigen Begrüßungsrede. Denn vor 14 Tagen war der HSV noch mit null Punkten dem Tabellenende nah. Nach Siegen über Meister Dortmund (3:2) und «96» sowie einem 2:2 in Mönchengladbach holte das aktuelle HSV-Team von Trainer Thorsten Fink in der jüngsten englischen Woche sieben Punkte - und konnte am runden Geburtstag gelöst mitfeiern.

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