Liga-Shootingstar
Leverkusens Karim Bellarabi (l) feiert einen Treffer mit Hakan Calhanoglu. Foto: Marius Becker

Leverkusens Karim Bellarabi (l) feiert einen Treffer mit Hakan Calhanoglu. Foto: Marius Becker

dpa

Leverkusens Karim Bellarabi (l) feiert einen Treffer mit Hakan Calhanoglu. Foto: Marius Becker

Leverkusen (dpa) - Karim Bellarabis Hinrunden-Bilanz im Trikot von Bayer Leverkusen fiel rundum positiv aus.

«Für mich war es ein erfolgreiches halbes Jahr», resümierte der Shootingstar des deutschen Fußballs, der gegen Eintracht Frankfurt das späte 1:1 (83. Minute) und damit den letzten Treffer des Jahres für den Werksclub erzielte. Nicht nur für das erste Saisontor, sondern zugleich für das schnellste der Liga-Geschichte hatte auch der Deutsch-Marokkaner am 1. Spieltag nach neun Sekunden gegen Borussia Dortmund gesorgt.

«Auch für mich ist es etwas Besonderes gewesen», sagte der 24 Jahre alte Flügelflitzer, der zudem zum Nationalspieler («Ein Traum») aufgestiegen ist. Viermal trug er schon das Trikot mit der Nummer 11, das vorher Markenzeichen von Miroslav Klose war, in der DFB-Auswahl. «Ich muss mich bei der Mannschaft und beim Trainer bedanken, dass ich den Schritt in das Nationalteam gemacht habe», sagte er artig.

Als Bellarabi nach Ende der Ausleihe von Eintracht Braunschweig nach Leverkusen zurückkehrte, wurde noch bei Bayer erwogen, ihn wieder abzugeben. Inzwischen würde der Werksclub liebend gern den bis zum Juni 2016 gültigen Vertrag vorzeitig verlängern. Doch dies kümmert Bellarabi erstmal nicht: In der Winterpause will er bei der Familie in Marokko abschalten und sich «nicht mit Fußball beschäftigen».

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