Bayerns Trainer Jupp Heynckes fordert seine Profis als erster. Foto: Frank Leonhardt.
Bayerns Trainer Jupp Heynckes fordert seine Profis als erster. Foto: Frank Leonhardt.

Bayerns Trainer Jupp Heynckes fordert seine Profis als erster. Foto: Frank Leonhardt.

dpa

Bayerns Trainer Jupp Heynckes fordert seine Profis als erster. Foto: Frank Leonhardt.

Stuttgart (dpa) - Der FC Bayern München liegt auch beim Trainingsauftakt vorn. Als erster von 18 Vereinen beginnt der Tabellenführer an diesem Montag mit der Vorbereitung auf die Rückrunde der Fußball-Bundesliga.

Während 1899 Hoffenheim, der 1. FC Kaiserslautern, der VfB Stuttgart, der SC Freiburg und der VfL Wolfsburg ihr erstes Training im neuen Jahr noch über den Tag verteilt in der Heimat absolvieren, fliegen die Münchener bereits um 09.00 Uhr morgens in ihr achttägiges Trainingslager in Doha/Katar.

«Wenn man eine Woche lang unter klimatisch guten Bedingungen arbeitet, dann ist das gut für den Teamgeist. Für die fußballerischen Automatismen ist es sehr wichtig, dass wir mal wieder richtig trainieren können», sagte Trainer Jupp Heynckes.

Sieht man einmal davon ab, dass der große Rivale Schalke 04 ab Mittwoch im selben Hotel wohnen und der FC Bayern zum Abschluss seiner Reise noch in Neu Delhi gegen die indische Nationalelf spielen wird (10. Januar), steht dem Rekordmeister eine vergleichsweise ruhige Vorbereitung ins Haus. Der Kader ist wieder komplett, auch der lange verletzte Bastian Schweinsteiger und der unter dem Verdacht der schweren Brandstiftung stehende Breno werden in Katar ganz normal mit der Mannschaft trainieren. Da geht es bei anderen Vereinen gerade im personellen Bereich deutlich turbulenter zu.

Beim Tabellenletzten SC Freiburg wird der bisherige Assistent Christian Streich am Montag (14.30 Uhr) sein erstes Training als Cheftrainer leiten. «Entscheidend ist auf dem Platz - und zwar auf dem Trainingsplatz. Dort gilt es zu arbeiten und alles dafür zu tun, um die Klasse zu halten», meinte der 46-Jährige.

Bis zum Rückrunden-Start am 20. Januar wollen die Freiburger noch ihre aussortierten Spieler Heiko Butscher, Felix Bastians, Kisho Yano sowie Maximilian Nicu loswerden und dafür mindestens zwei neue Verteidiger holen. Ähnliche Umbaumaßnahmen an ihren Kadern haben sich auch andere Clubs vorgenommen. Beim VfL Wolfsburg sind mal wieder bis zu einem halben Dutzend Neuzugänge geplant, auch wenn mit dem tschechischen Nationalspieler Petr Jiracek (Viktoria Pilsen) vorerst nur einer von ihnen beim Trainingsauftakt um 17.00 Uhr erwartet wird.

Beim VfB Stuttgart ist der Bedarf nicht ganz so groß. Trotzdem musste Sportdirektor Fredi Bobic in den vergangenen Tagen eine ganze Reihe der branchenüblichen Transfergerüchte dementieren. Angeblich will der AC Mailand Cristian Molinaro kaufen, Zdravko Kuzmanovic soll bei Juventus Turin auf dem Zettel stehen. «Ich hab' mir einen Ast gelacht», sagte Bobic den «Stuttgarter Nachrichten» dazu. Seine Suche nach einem neuen Stürmer ist aber verbrieft. «Wenn ein Spieler passt, schlagen wir zu. Wenn nicht, lassen wir die Finger weg», meinte er.

Der 1. FC Kaiserlautern ist da schon weiter. Nach dem Dänen Nicolai Jörgensen verpflichtete der FCK am Neujahrstag mit dem Polen Jakub Swierczok (Polonia Bytom) bereits den zweiten neuen Angreifer.

Genau wie der FCK beginnt auch 1899 Hoffenheim (beide 10.00 Uhr) an diesem Montag mit seiner Vorbereitung auf die Rückrunde. Der Tabellenneunte und der FC Augsburg sind die beiden einzigen Vereine, die auf ein Trainingslager in wärmeren Gegenden verzichten. «Wir haben zu Hause hervorragende Bedingungen», erklärte Trainer Holger Stanislawski. Allein fünf Clubs (Bremen, Stuttgart, Nürnberg, Mönchengladbach, Hertha BSC) fliegen in dieser Woche ins türkische Belek. Genauso viele (Dortmund, Hamburg, Freiburg, Kaiserslautern, Mainz) beziehen an der spanischen Mittelmeerküste Quartier.

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