Zwangspause
Bastian Schweinsteiger ist für die nächsten Spiele zum Zuschauen verdammt. Foto: Tobias Hase

Bastian Schweinsteiger ist für die nächsten Spiele zum Zuschauen verdammt. Foto: Tobias Hase

dpa

Bastian Schweinsteiger ist für die nächsten Spiele zum Zuschauen verdammt. Foto: Tobias Hase

München (dpa) - Die Verantwortlichen beim FC Bayern halten sich mit Prognosen zu einer Rückkehr von Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger in das Team des deutschen Rekordmeisters zurück.

«Ich möchte das nicht in irgendwelchen zeitlichen Angaben festmachen», erklärte Sportdirektor Christian Nerlinger. Schweinsteiger muss nach neuerlichen Schwierigkeiten an seinem rechten Sprunggelenk ein weiteres Aufbautraining absolvieren. Er wird den Bayern auch am Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen Hannover 96 fehlen und wohl auch im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Olympique Marseille.

«Wir haben das Problem unter Kontrolle, das nochmal aufgetreten ist», berichtete Nerlinger. Schweinsteiger hatte sich Anfang Februar beim 2:0-Pokalsieg der Bayern beim VfB Stuttgart einen Außenbandriss am rechten Fuß zugezogen. Nach einem Monat Pause kam er bei den Heimsiegen gegen Hoffenheim und den FC Basel zu zwei Kurzeinsätzen. Anschließend musste er gegen Hertha BSC und am vergangenen Mittwoch im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Mönchengladbach wieder pausieren.

«Er hat versucht, sehr schnell wieder zur Mannschaft zu stoßen. Wir alle wollten das. Es ist leider nicht so schnell gegangen», sagte Nerlinger: «Wann er genau wieder bei der Mannschaft sein kann, weiß ich nicht. Aber es wird sicherlich kein Problem sein, dass sich über die nächsten Wochen hinzieht.»

Schweinsteiger selbst berichtete im Vereinsmagazin zum Spiel gegen Hannover, dass das Außenband «gut verheilt» sei. Eine Bandverletzung könne aber auch danach «eine Zeit lang schmerzen».

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