Sahneschuss
Torschütze André Schürrle (l) lässt sich von seinem Trainer Sascha Lewandowski feiern. Foto: Marius Becker

Torschütze André Schürrle (l) lässt sich von seinem Trainer Sascha Lewandowski feiern. Foto: Marius Becker

dpa

Torschütze André Schürrle (l) lässt sich von seinem Trainer Sascha Lewandowski feiern. Foto: Marius Becker

Leverkusen (dpa) - André Schürrle wird immer wertvoller für Bayer Leverkusen. Nach Anlaufschwierigkeiten im Bundesliga-Werksclub und Abwanderungsgedanken zum Saisonanfang ist er spätestens nach seinem Traumtor zum 1:0 gegen den FC Schalke 04 (2:0) richtig angekommen.

Ob dieser 25-Meter-Schuss in den Winkel wie eine Erlösung für ihn gewesen sei? «Für die Mannschaft war es eine Erlösung. Der Ball ist richtig gut geflogen», sagte der 22-jährige offensive Mittelfeldspieler.

Als Schürrle vor der Spielzeit 2011/12 von FSV Mainz 05 an den Rhein kam, waren Treffer von ihm für Bayer noch eine Rarität. In 31 Liga-Partien schoss er nur sieben Tore. Für Mainz hatte er im Jahr davor in 33 Spielen 15 Mal getroffen. Seine aktuelle Quote: Drei Einschüsse in zwölf Bundesliga-Begegnungen.

Nach dem nicht optimalen Einstand bei Bayer kam vor der aktuellen Saison ein Angebot des FC Chelsea für Schürrle («Chelsea wäre sehr interessant gewesen») nicht ungelegen. 25 Millionen Euro bot der englische Topclub - mehr als dreimal so viel wie Leverkusen an Mainz überwiesen hatte. Bayer lockte indes der finanzielle Gewinn nicht, der Club pochte auf seinen Vertrag bis 2016 mit dem Nationalspieler.

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