96-Sportdirektor Jörg Schmadtke ist mit den Aussagen seines Präsidenten nicht einverstanden. Foto: Jochen Lübke
96-Sportdirektor Jörg Schmadtke ist mit den Aussagen seines Präsidenten nicht einverstanden. Foto: Jochen Lübke

96-Sportdirektor Jörg Schmadtke ist mit den Aussagen seines Präsidenten nicht einverstanden. Foto: Jochen Lübke

dpa

96-Sportdirektor Jörg Schmadtke ist mit den Aussagen seines Präsidenten nicht einverstanden. Foto: Jochen Lübke

Vila Nova De Cacela (dpa) - Ein Rundumschlag von Clubchef Martin Kind hat die sportliche Leitung bei Hannover 96 verärgert. Sportdirektor Jörg Schmadtke wies mit deutlichen Worten die Kritik des Präsidenten zurück.

Kind hatte unter anderem eine bessere Zusammenarbeit zwischen Schmadtke und Trainer Mirko Slomka gefordert. «Mit Platz vier haben wir gezeigt, dass wir auch in dieser Konstellation zusammenarbeiten können. Das war nicht so schlecht. Von einem Disput zwischen mir und Slomka kann keine Rede sein», sagte Schmadtke im Trainingslager des Fußball-Bundesligaclubs in Portugal.

Der 96-Chef hatte bei einem Neujahrstreffen in Barsinghausen in einer launigen und wenig diplomatischen Rede auch Stürmer Didier Ya Konan attackiert. «Nach der Vertragsverlängerung wurde er bequem. Jetzt hat der Übergewicht und schöne Autos», sagte Kind über den Ivorer. «Ich halte die Aussagen für nicht richtig. Warum muss man in der Öffentlichkeit über diese Dinge reden? Dass Didier keine gute Hinrunde gespielt hat, weiß er selbst», konterte Schmadtke.

Auch der Sportdirektor bekam sein Fett weg. Kind warf ihm vor, er habe sich zu spät um Wolfsburgs Stürmer Srdjan Lakic bemüht. «Manchmal muss man eher aufstehen», meinte der 96-Chef. «Es gab bereits Anfang Dezember ein Gespräch und am 19. Dezember nochmals ein Gespräch mit dem Berater. Ich würde das nicht als zu spät betrachten», erwiderte Schmadtke. Er bemüht sich seit einigen Wochen auch um den 19-jährigen Stürmer Mushaga Bakenga von Rosenborg Trondheim.

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