Der Mainzer Shinji Okazaki trifft zum 1:1. Foto: Sebastian Kahnert
Der Mainzer Shinji Okazaki trifft zum 1:1. Foto: Sebastian Kahnert

Der Mainzer Shinji Okazaki trifft zum 1:1. Foto: Sebastian Kahnert

dpa

Der Mainzer Shinji Okazaki trifft zum 1:1. Foto: Sebastian Kahnert

Stuttgart (dpa) - Seine Höflichkeit legte Shinji Okazaki pünktlich zum Anpfiff wieder ab. Der Japaner in Diensten des FSV Mainz stellte an alter Wirkungsstätte die Defensive des VfB Stuttgart beim 2:1 immer wieder vor große Probleme.

Wendig und risikofreudig - mit dieser Mischung gelang dem 27-Jährigen auch das wichtige 1:1 (39. Minute). Okazaki nutzte ein folgenschweres Missverständnis zwischen Torwart Sven Ulreich und Landsmann Gotoku Sakai cool aus. «Obwohl ich ein Tor gemacht habe, habe ich in der zweiten Hälfte nicht gut gespielt», sagte er. «Ich muss besser spielen.»

Okazaki hat seit seinem Wechsel vom VfB zum FSV im Sommer in 17 Bundesligaspielen schon neun Treffer erzielt. Davon alleine acht in den vergangenen neun Partien. In zweieinhalb Jahren waren dem stets höflichen Angreifer am Neckar gerade mal zehn Tore gelungen. Auch weil er meist im Mittelfeld ran musste. «Es tut mir für die Stuttgarter Fans leid, dass ich in ihrem Stadion nicht so viele Tore gemacht habe», meinte Okazaki entschuldigend.

Mit der Ausbeute seines Sommerzugangs darf Thomas Tuchel zufrieden sein. Und auch insgesamt war der 05-Coach von dem ersten Auftritt seines Teams nach der Winterpause angetan. «Ich bin mit meiner Mannschaft absolut zufrieden», resümierte Tuchel.

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