Schalke-Trainer Huub Stevens erwartet Farfan zum Flug ins Traininglager in Katar zurück. Foto: Marius Becker
Schalke-Trainer Huub Stevens erwartet Farfan zum Flug ins Traininglager in Katar zurück. Foto: Marius Becker

Schalke-Trainer Huub Stevens erwartet Farfan zum Flug ins Traininglager in Katar zurück. Foto: Marius Becker

dpa

Schalke-Trainer Huub Stevens erwartet Farfan zum Flug ins Traininglager in Katar zurück. Foto: Marius Becker

Gelsenkirchen (dpa) - Ohne den wechselwilligen Fußball-Profi Jefferson Farfán hat der FC Schalke 04 am Dienstag mit den Vorbereitungen für die Bundesliga-Rückrunde begonnen.

Während Schalkes Trainer Huub Stevens Neuzugang Chinedu Obasi und alle weiteren Spieler fernab des eigenen Trainingsgeländes zum nicht-öffentlichen Laktattest schickte, weilte Farfán am Flughafen. Der peruanische Nationalspieler war erst am Nachmittag von seinem Weihnachtsurlaub aus Lima zurückgekehrt.

«Das war so abgesprochen», sagte Stevens. «Er hätte sonst an Neujahr fliegen müssen. Wir wollten aber, dass er Neujahr mit der Familie in seiner Heimat verbringt», betonte der Trainer. Am Mittwoch werde Farfán wie geplant mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Katar reisen.

Unklar ist aber weiterhin, wie es danach mit Farfán weitergeht. Eine Einigung über den im Sommer auslaufenden Vertrag gibt es bislang nicht. Ein Angebot des Clubs mit einer deutlichen Gehaltssteigerung hatte der Spieler nicht angenommen, nun zog Schalke dies zurück. Mehrere Medien berichteten, Farfáns Berater habe ein Handgeld von 14 Millionen Euro gefordert. Der Verein kommentierte die Zahl nicht. In der aktuellen Ausgabe der «Sport-Bild» sagte aber Aufsichtsratschef Clemens Tönnies: «Wir spielen auf Schalke nicht verrückt. Wir waren von seinen Forderungen ein Stück weit enttäuscht. Denen kommen wir nicht nach. Schon aus Prinzip nicht.»

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