Der Schalker Julian Draxler wurde mit seinem Einsatz gegen den HSV viertjüngster Bundesliga-Debütant.
Der Schalker Julian Draxler wurde mit seinem Einsatz gegen den HSV viertjüngster Bundesliga-Debütant.

Der Schalker Julian Draxler wurde mit seinem Einsatz gegen den HSV viertjüngster Bundesliga-Debütant.

dpa

Der Schalker Julian Draxler wurde mit seinem Einsatz gegen den HSV viertjüngster Bundesliga-Debütant.

Gelsenkirchen (dpa) - Schon als kleiner Junge drückte er den Fußball-Profis im Parkstadion die Daumen, nun schrieb Julian Draxler selbst Vereins-Geschichte. Das Schalker Talent ist der viertjüngste Bundesliga-Debütant der Historie.

17 Jahre und 117 Tage war der A- Junior, als er am 15. Janura in der 83. Minute von Trainer Felix Magath gegen den Hamburger SV aufs Feld geschickt wurde. Nur Nuri Sahin, der 2005 bereits als 16-Jähriger bei Borussia Dortmund sein Profi-Debüt feierte, sowie Jürgen Friedl (Eintracht Frankfurt) und Ibrahim Tanko (Dortmund) waren bei ihren ersten Einsätzen in der Eliteliga noch jünger als Draxler, der zudem Rüdiger Abramczik (17 Jahre, 174 Tage) als jüngsten Schalker Bundesliga- Spieler ablöste.

Der U 18-Nationalspieler machte mit guten Leistungen bei den Schalker A-Junioren auf sich aufmerksam, wo ihm zuletzt neun Tore in zwölf Spielen gelangen. Prompt nahm Magath ihn mit ins Trainingslager nach Belek, wo ihn der torgefährliche Mittelfeldspieler überzeugte. Auch der BVB hat bereits ein Auge auf Draxler geworfen. Magath sagt dem seit 2001 für den Revierclub spielenden Youngster eine große Zukunft voraus. «Ich bin von ihm positiv überrascht. Er hat großes Potenzial. Was ihm noch fehlt, ist körperliche Robustheit.»

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