Der Bremer Naldo will weg und ist nun auch verletzt. Foto: Carmen Jaspersen
Der Bremer Naldo will weg und ist nun auch verletzt. Foto: Carmen Jaspersen

Der Bremer Naldo will weg und ist nun auch verletzt. Foto: Carmen Jaspersen

dpa

Der Bremer Naldo will weg und ist nun auch verletzt. Foto: Carmen Jaspersen

Belek (dpa) - Thomas Schaaf ist schon wieder sauer auf Naldo. Nachdem der brasilianische Verteidiger den Trainer von Werder Bremen zunächst mit seinen Wechselabsichten verärgert hatte, kommt nun eine Verletzung hinzu, wegen der Naldo in Belek nicht mit dem Fußball-Bundesligisten trainieren konnte.

«In der Sache ist schon kräftig Dampf drin», sagte Schaaf. «Er ist ein wichtiger Part in unserer Abwehr und, wenn ich mir jetzt vorstelle, ohne ihn zu arbeiten, rege ich mich darüber auf.» Bereits am Vorabend hatte Naldo über Kniebeschwerden geklagt. Auf dem Trainingsplatz war es danach zu einer längeren Diskussion zwischen Naldo sowie Schaaf und Clubchef Klaus Allofs gekommen. Der Innenverteidiger wollte sogar während der hitzigen Debatte vorzeitig gehen, ehe ihn Allofs zurückhielt.

«Er hat Probleme an der Außenseite des linken Knies», berichtete Schaaf: «Das ist eine neue Verletzung.» Wegen einer Blessur des rechten Knies hatte Naldo bis zum August rund 15 Monate pausiert. «Wir sind unglücklich damit», gab der Coach zu: «Wir haben zuletzt genügend Gegentore bekommen, die Abwehr ist da ein wichtiger Punkt, an dem wir arbeiten müssen - und jeder weiß, was Naldo da nach seiner Rückkehr für uns bewegen konnte.»

Der Brasilianer hatte zuvor bereits für Aufregung gesorgt, weil er den Bundesligisten noch vor Ende Januar verlassen will. Naldo, dessen Vertrag bei Werder bis 2013 läuft, hat nach eigener Aussage ein Angebot von Internacional Porto Alegre. Laut Allofs gibt es jedoch kein ausreichendes Angebot des brasilianischen Vereins.

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