Matthias Sammer
Hält einen Verbleib von Jupp Heynckes als Bayern-Trainer möglich: Ex-Sportvorstand Matthias Sammer. Foto: Fredrik von Erichsen

Hält einen Verbleib von Jupp Heynckes als Bayern-Trainer möglich: Ex-Sportvorstand Matthias Sammer. Foto: Fredrik von Erichsen

dpa

Hält einen Verbleib von Jupp Heynckes als Bayern-Trainer möglich: Ex-Sportvorstand Matthias Sammer. Foto: Fredrik von Erichsen

München (dpa) - Der ehemalige Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer räumt dem Werben von Uli Hoeneß für eine Weiterbeschäftigung von Trainer Jupp Heynckes durchaus Chancen ein.

Der 72-jährige Heynckes hat zwar mehrfach betont, beim deutschen Fußball-Rekordmeister nur eine Übergangslösung zu sein; Vereinspräsident Hoeneß macht sich jedoch für ein Engagement über das Saisonende hinaus stark.

Sammers Gefühl sei, «dass Uli den Jupp exzellent kennt. Wenn er weiter - salopp gesagt - wie bisher reingrätscht, ist die Hoffnung gegeben, dass die Aussage von Jupp keine Absolution für den Sommer darstellt. Aktuell ist dies zwar so, aber wir kennen doch alle den Uli: Aussichtsloses würde er nicht mehr befeuern», sagte Eurosport-Experte Sammer in einem Interview des TV-Senders.

Der heute 50-Jährige hatte den FC Bayern München als Sportvorstand 2013 an der Seite von Heynckes zum historischen Triple-Gewinn geführt. Er habe «Jupp als konsequenten Menschen» kennengelernt, «der gewisse Parameter hat, die für ihn bindend sind. Ich weiß nicht, ob es argumentativ möglich ist, dies zu ändern. Das kann nur er selbst entscheiden», meinte er.

Dem von 1899 Hoffenheim an die Isar zurückgekehrten Stürmer Sandro Wagner traut Sammer eine wichtige Rolle bei den Münchnern zu. «Mir hat an Sandro – zuletzt in Hoffenheim - gefallen, dass er auch unbequeme Dinge angesprochen hat. Sandro wollte und will immer gewinnen und etwas erreichen», sagte Sammer. «Er weiß natürlich auch, dass es in Hoffenheim eher ruhiger zugeht. Ich bin aber schon immer ein Freund davon gewesen, in gewissen Situationen Reizpunkte zu setzen, die Mitspieler wach- und aufzurütteln. Das hat er gemacht. Und das wird auch bei Bayern München so sein.»

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