«Sieben Tage, 24 Stunden - das wollte ich nicht mehr»: Matthias Sammer. Foto: Peter Steffen
«Sieben Tage, 24 Stunden - das wollte ich nicht mehr»: Matthias Sammer. Foto: Peter Steffen

«Sieben Tage, 24 Stunden - das wollte ich nicht mehr»: Matthias Sammer. Foto: Peter Steffen

dpa

«Sieben Tage, 24 Stunden - das wollte ich nicht mehr»: Matthias Sammer. Foto: Peter Steffen

München (dpa) - Der frühere Matthias Sammer ist nach eigenen Angaben «froh und glücklich» über seine Trennung vom FC Bayern München.

«Sieben Tage, 24 Stunden - das wollte ich nicht mehr», sagte der 49-Jährige beim TV-Sender Eurosport, wo er von der kommenden Saison an als Bundesliga-Experte arbeiten wird. Es gebe noch «ein anderes Leben» und andere Themen, die ihn reizten.

Sammer hatte seinen Sportdirektor-Posten bei den Bayern im Juli 2016 aufgegeben. Zuvor hatte er bereits aus gesundheitlichen Gründen pausiert. Seinen früheren Club sieht er mit Carlo Ancelotti als Trainer bestens aufgestellt. «Veränderungen brauchen Zeit», urteilte der Europameister von 1996. «Bayern hat in der Hinrunde optisch bestimmt nicht fantastisch gespielt, aber die Ergebnisse sind da.»

Die jüngsten Aussagen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß sieht Sammer dagegen kritisch. Es sei nicht seine Aufgabe zu bewerten, ob Hoeneß' Aussagen zuletzt «zu viel oder zu wenig» gewesen seien. «Ich glaube aber, dass Vereinsverantwortliche als Elite auch eine Wirkung auf die Gesellschaft haben und damit eine gewisse Verantwortung einhergeht», sagte Sammer. «Man muss aufpassen, wie man miteinander umgeht.»

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