Bayern-Sportchef
Matthias Sammer kann den Frust von Arjen Robben verstehen. Foto: Peter Kneffel

Matthias Sammer kann den Frust von Arjen Robben verstehen. Foto: Peter Kneffel

dpa

Matthias Sammer kann den Frust von Arjen Robben verstehen. Foto: Peter Kneffel

München (dpa) - Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer kann den Unmut von Edelreservist Arjen Robben in Teilen nachvollziehen.

«Natürlich können wir uns in den Spieler hineinversetzen. Ich habe Verständnis für ihn, weil er ein sehr ehrgeiziger Spieler ist und immer spielen möchte», sagte Sammer dem TV-Sender Sport1. Der niederländische Flügelflitzer war nach seiner späten Einwechslung beim 3:0-Sieg des Bundesliga-Tabellenführers in Mainz rasch aus dem Stadion geflüchtet - momentan hat er seinen Stammplatz beim Rekordmeister wegen der starken Konkurrenz eingebüßt.

«Dass er mal schneller in der Kabine ist oder im Bus, ist für uns kein Problem. Es würde nur zum Problem werden, wenn er sich in Kommentaren so darstellen würde, dass er als Person wichtiger wäre als die Mannschaft. Das muss man fairerweise sagen: Das ist bisher nicht von ihm gekommen - auch nicht von Mario Gomez, Jerome Boateng oder Luiz Gustavo», sagte Sammer im Hinblick auf die weiteren Edelreservisten der Münchner. Sie alle müssten wie Robben «nur wissen, dass bei Bayern immer die Mannschaft und das Wappen im Mittelpunkt stehen und sich Einzelne dem auch unterwerfen müssen».

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