Prominenter Gast
Rafael van der Vaart war mit seinem Sohn zu Gast im Hamburger Volksparkstadion. Foto: Christian Charisius

Rafael van der Vaart war mit seinem Sohn zu Gast im Hamburger Volksparkstadion. Foto: Christian Charisius

dpa

Rafael van der Vaart war mit seinem Sohn zu Gast im Hamburger Volksparkstadion. Foto: Christian Charisius

Hamburg (dpa) - Eine Rückkehr zum Hamburger SV als Spieler wird es für den bei Betis Sevilla ausgemusterten Fußball-Profi Rafael van der Vaart nicht geben.

«Nein, die Zeit der klassischen Zehner ist vorbei», sagte der HSV-Aufsichtsratsvorsitzende Karl Gernandt der Deutschen Presse-Agentur zum ehemaligen Kapitän der Hanseaten. Er hatte am Vortag zusammen mit dem 33 Jahre alten Niederländer und dessen Sohn das 3:2 im Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach auf der Tribüne verfolgt.

Vorstellbar sei eine Rolle als Repräsentant des norddeutschen Clubs: «Rafael ist eine Integrationsfigur, ein Vorbild für viele junge Fußballer. Er hat hier für viele emotionale Höhepunkte gesorgt und von sich aus eine hohe Anhänglichkeit an den HSV.» Der HSV wolle in Zukunft verdiente Spieler einbinden, dazu gehöre auch den im Sommer zurückgetretenen Marcell Jansen.

Gernandt wünscht van der Vaart «eine bessere Klarheit für seine Zukunft: Er möchte die letzte Phase seiner Karriere auf dem Rasen selber gestalten». Beim 2:2 seines Noch-Arbeitgebers in La Coruna gehörte der Mittelfeldspieler nicht einmal mehr zum Kader. Nach nur sieben Einsätzen wollen die Spanier ihn trotz eines Dreijahresvertrages wieder abschieben. Ein mögliches neuen Ziel wäre China, wo das Transferfenster noch bis zum 26. Februar offen ist.

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