Genugtuung
Jan Rosenthal freute sich besonders über sein Tor in Hannover. Foto: Carmen Jaspersen

Jan Rosenthal freute sich besonders über sein Tor in Hannover. Foto: Carmen Jaspersen

dpa

Jan Rosenthal freute sich besonders über sein Tor in Hannover. Foto: Carmen Jaspersen

Hannover (dpa) - Jan Rosenthal bemühte sich erst gar nicht, die Besonderheit seines Tores herunterzuspielen. Unumwunden gab der 26 Jahre alte Freiburg-Profi seine Genugtuung zu: «Dass ich es sein durfte, der in der Heimat den Siegtreffer macht, das ist natürlich eine Bilderbuch-Geschichte.»

Nach zehn Jahren bei Hannover 96 war der Mittelfeldspieler im Sommer 2010 nicht gerade im besten Einvernehmen zum SC Freiburg gewechselt - und durfte nun beim 2:1-Sieg in «seinem» Stadion das entscheidende Tor erzielen und bejubeln.

Der im 96-Nachwuchs ausgebildete Rosenthal hatte nach dem Abschied nicht nur nette Worte für Hannover übrig gehabt. Auch deshalb stand er unter besonderer Beobachtung der 96-Fans. Rosenthal war bei der Rückkehr sicher nicht der beste Freiburger, aber letztlich der entscheidende. Der Offensivspieler, der in Hannover den Sprung in den Profi-Fußball geschafft und 80 Spiele für 96 absolviert hat, stibitzte Karim Haggui den Ball vom Fuß und bereitete so sein Siegtor auch noch selbst vor.

«Ich bin der glücklichste Mann heute», sagte der Mittelfeldspieler. Genau so habe er sich seine Rückkehr erhofft: «Ich würde lügen, wenn ich es mir nicht schon vorgestellt hätte in den letzten Tagen.»

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