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Arjen Robben hat nun gegen alle anderen Bundesligisten getroffen. Foto: Friso Gentsch

Arjen Robben hat nun gegen alle anderen Bundesligisten getroffen. Foto: Friso Gentsch

dpa

Arjen Robben hat nun gegen alle anderen Bundesligisten getroffen. Foto: Friso Gentsch

Paderborn (dpa) - Den Hinweis auf seine imposante Bilanz quittierte Arjen Robben zunächst mit ungläubigem Staunen. «Ehrlich?», entgegnete der Niederländer dem Hinweis eines Journalisten, nun gegen jeden aktuellen Bundesligisten getroffen zu haben.

Lächelnd fügte er hinzu: «Schön. Dann haben wir das auch geschafft.» Mit seinem Doppelpack beim 6:0 gegen Paderborn schloss er diese Lücke - und übernahm zudem mit 16 Treffern die alleinige Führung in der Bundesliga-Torjägerliste vor dem Frankfurter Alexander Meier (14).

Damit wächst für Robben die Chance, sich diese Trophäe erstmals zu sichern. Als bisher letztem Münchner war das Mario Gomez in der Saison 2010/11 gelungen, als bislang einzigem Niederländer Schalkes Klaas-Jan Huntelaar ein Jahr darauf. «Es ist schön, oben zu sein. Aber das ist mir nicht das Wichtigste. Vor allem will ich wichtig für die Mannschaft sein», sagte Robben.

Der Mithilfe seiner Kollegen kann sich der 31 Jahre alte Routinier sicher sein. Großzügig überließ ihm der etatmäßige Schütze Thomas Müller in Paderborn den Elfmeter zum 3:0. Genau so war es laut Robben abgesprochen: «Wir haben vor dem Spiel beim Essen noch darüber geredet. Basti hat gesagt: Du bist in der Torschützenliste vorne dabei, wenn ein Elfmeter kommt, musst du schießen.»

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