Auch beim 2:1 bleibt Robben eine Teilzeitkraft.

Interview
Jupp Heynckes holte Robben nach 73. Minuten vom Feld.

Jupp Heynckes holte Robben nach 73. Minuten vom Feld.

dpa

Jupp Heynckes holte Robben nach 73. Minuten vom Feld.

Leverkusen. Arjen Robben ist die teuerste Teilzeitkraft, die sich der FC Bayern München leistet. Nur vier Bundesligaspiele bestritt der Niederländer in dieser Spielzeit über 90 Minuten. Beim 2:1-Erfolg in Leverkusen wechselte ihn Trainer Jupp Heynckes nach 73 Minuten aus. Ex-Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld sagte jetzt dem „SonntagsBlick“ in der Schweiz, dass er mit einem Abschied im Sommer rechne, weil der Superstar nicht in das System des neuen Trainers Pep Guardiola passe.

Präsident Uli Hoeneß hatte nach dem 0:2 gegen Arsenal gemotzt, die Mannschaft spiele einen „schönen Dreck“. War das ein sauberer Sieg?

Robben: Wenn man in Leverkusen 2:1 gewinnt, muss man, glaube ich, zufrieden sein.

Ist also wieder alles perfekt und Bayerns Glanz zurück?

Robben: Wir hatten viele neue Spieler auf dem Platz. Da fällt ein Vergleich schwer. Wir haben das Spiel lange dominiert, nach der Pause haben wir mehr gekämpft als Fußball gespielt. Am Ende hatten wir vielleicht ein bisschen Glück.

Haben Sie sich Hoeneß’ Kritik zu Herzen genommen?

Robben: Ich fand das gut. Dafür ist er Präsident. Ich glaube auch, dass er Recht hat. Wir müssen kritisch bleiben.

Bayern spielte ohne Lahm, Müller, Mandzukic, Kroos und Ribery – etwas viel Risiko?

Robben: Ein bisschen überrascht war ich schon. Wir haben Freitag alle zusammen trainiert, plötzlich fehlen da ein paar Spieler. Aber das entscheidet der Trainer.

Ist das denn in Ordnung, eine B-Elf spielen zu lassen?

Robben: Moment, alle Spieler sind wichtig, auch wenn das viele Änderungen waren.

Wie sehen Sie ihre eigene Position in der Mannschaft?

Robben: Dazu will ich nicht zu viel sagen. Das Thema halte ich lieber ruhig.

Sie waren lange verletzt, haben jetzt innerhalb von drei Tagen zwei Spiele gemacht.

Robben: Das war für mich erst das zweite Mal in dieser Saison, dass ich zwei Spiele in diesem zeitlichen Ablauf gemacht habe. Ich musste mir richtig Mühe geben, mich für heute zu erholen. Das ist Gewöhnung. Vor dem Spiel habe ich gedacht, dass wird vielleicht ein bisschen schwierig für mich heute.

Glücklich schienen Sie nicht, als Sie ausgewechselt wurden.

Robben: Nein, die Auswechslung habe ich nicht kapiert, Aber das ist auch nicht wichtig. Am Ende bleibt das eine Entscheidung des Trainers. Wir haben gewonnen. Dann ist es okay. ste

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