Seine Fähigkeiten aber sind geblieben. Gerade für Schalke könnten sie von Bedeutung sein.

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Ein Kommentar von Olaf Kupfer.

Ein Kommentar von Olaf Kupfer.

Judith Michaelis

Ein Kommentar von Olaf Kupfer.

Sagen wir es mal so: Es gab Zeiten im Leben von Stefan Effenberg, da wäre es nicht leicht gefallen, jemanden zu finden, der diese Frage positiv beantworten würde. Effenberg war ein Wahnsinniger – und nicht nur ein wahnsinnig guter Fußballspieler. Einer, der sich Tiger in die Frisur färbte, der den deutschen Fans Finger zeigte, die man nicht zeigen sollte. Und einer, der sich – in jüngerer Zeit – in Mönchengladbach in den Vorstand putschen wollte, damit aber kläglich scheiterte. Nach diesen Tiefschlägen aber hat er sich gewandelt. Er hat sich die Trainerlizenz erarbeitet und wurde von Chefausbilder Frank Wormuth als Vorbild des Lehrgangs geadelt. Jetzt ist er ein sachlich überzeugender TV-Experte, der in der Branche Anklang findet und ohne Zweifel glänzend vernetzt ist. Wer die Führungsstärke des Fußballers Effenberg, seinen Siegeswillen und seinen Sinn für Disziplin kennt, der kann ahnen, was ein Teamchef Effenberg (nicht nur) auf Schalke bewegen könnte. Weil nirgendwo die Sehnsucht größer ist nach Erfolg, als dort.

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