Die Polizei will Gewalt in der Fußballszene nicht als Bagatelle abtun. Foto: Arne Dedert
Die Polizei will Gewalt in der Fußballszene nicht als Bagatelle abtun. Foto: Arne Dedert

Die Polizei will Gewalt in der Fußballszene nicht als Bagatelle abtun. Foto: Arne Dedert

dpa

Die Polizei will Gewalt in der Fußballszene nicht als Bagatelle abtun. Foto: Arne Dedert

Düsseldorf (dpa) - Die Gewerkschaft der Polizei hat vor einer neuen Dimension der Fußball-Gewalt in Deutschland gewarnt.

Mit großer Sorge registriere die Polizei vor dem Rückrundenstart Hinweise auf eine neue und «hoch brisante Koalition» von alten Hooligan-Gruppierungen und dem gewaltbereiten Teil der heutigen Ultra-Szene, wurde der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow in einer Erklärung zitiert.

«Spätestens seit der brutalen Auseinandersetzung in der Kölner Innenstadt am vergangenen Wochenende steht fest, dass die Gewalt rund um den Fußball eine neue Intensität erfährt und sich zugleich auf die Straßen und den Reiseverkehr verlagert», ergänzte Malchow. Bei der von ihm beschriebenen Schlägerei vor dem Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und Schalke 04 hatte es einen Schwerverletzten gegeben.

Gewaltbereite Ultras und Hooligans würden laut Malchow mittlerweile vielerorts nicht nur die Fankurven, sondern auch Bahnhöfe und Züge sowie Zufahrtsstraßen und Innenstädte als rechtsfreie Räume ansehen. Die polizeilichen Einsatzkräfte seien immer häufiger unvermittelt massiven Angriffen ausgesetzt.

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