Admir Mehmedi
Admir Mehmedi ist einer der Torgaranten beim SC Freiburg. Foto: Patrick Seeger

Admir Mehmedi ist einer der Torgaranten beim SC Freiburg. Foto: Patrick Seeger

dpa

Admir Mehmedi ist einer der Torgaranten beim SC Freiburg. Foto: Patrick Seeger

Freiburg (dpa) - Den Dreier gegen den FC Bayern München haben die Freiburger Stürmer Admir Mehmedi und Nils Petersen mit ihren Toren zum 2:1-Sieg des südbadischen Fußball-Bundesligisten sichergestellt, jetzt soll es das Sturm-Duo auch beim Saisonfinale in Hannover richten.

«Ich werde auf jeden Fall auch am letzten Spieltag wieder alles raushauen, um der Mannschaft zu helfen», versicherte der von anderen Clubs umworbene Mehmedi im Interview auf der Homepage der abstiegsbedrohten Breisgauer.

Rechtzeitig zur Schlussphase der Spielzeit hat Mehmedi seine Form und Torjägerqualitäten wiedergefunden. «Der Sieg gegen die Bayern war natürlich brutal wichtig, für unsere Köpfe und die Tabelle. Unsere Arbeit wurde mal wieder mit einem Sieg belohnt und wir haben den Klassenerhalt weiter in der eigenen Hand», sagte Mehmedi. In der vergangenen Saison war der Schweizer Nationalspieler mit zwölf Toren einer der Garanten für den Verbleib im Oberhaus gewesen.

Gegen Rekordmeister München traf Mehmedi in dieser Saison erst zum vierten Mal, Petersen kam schon auf die doppelte Ausbeute. In der Summe markierten die beiden Angreifer damit zwölf Treffer, ein Drittel aller 35 Freiburger Tore.

Als Mehmedi gegen den FC Bayern in der 86. Minute das Feld verließ und Einwechselspieler Petersen abklatschte, übertrug der Schütze zum zwischenzeitlichen 1:1 sinnbildlich die Verantwortung fürs Toreschießen auf den Kollegen. Drei Minuten später schoss Petersen den Siegtreffer. Für den in der Winterpause auf Leihbasis aus Bremen gekommenen Petersen war es bereits sein fünfter Erfolg als Joker. Er ist damit erfolgreichster Einwechselspieler der Liga. «Wir wissen, dass Nils großartige Qualitäten hat», erklärte Trainer Christian Streich. Sollte sich Freiburg retten, wird Petersen seine Kompetenz voraussichtlich auch in der kommenden Saison in Freiburg einbringen.

Petersen und Mehmedi erweisen sich in der Schlussphase als die Lebensversicherung des Tabellen-14. Dabei sind sie gemeinsam nicht ganz so stark: In nur 265 von 1440 möglichen Minuten standen sie zusammen auf dem Platz, nur bei der Hälfte des von ihnen erzielten Dutzends an Toren durften die zwei ungleichen Stürmer dabei gemeinsam auf dem Rasen jubeln. Bei fünf weiteren Treffern zählte entweder nur der spielstarke Mehmedi oder der Strafraumstürmer Petersen zur Elf.

Dritter im Bunde der zuletzt offensiven Freiburger Aktivposten ist Karim Guédé. Der lauf- und kampfstarke Angreifer bereitete mit einem genialen Pass gegen die Bayern Petersens Siegtreffer vor. Für Hannover hat Streich bei der Startaufstellung angesichts des starken Trios damit mal wieder die Qual der Wahl. Dabei drängt sich Petersen wieder für die Jokerrolle auf.

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