Augsburgs Dong-Won Ji traf nur 126 Sekunden nach seiner Einwechslung. Foto: Marius Becker
Augsburgs Dong-Won Ji traf nur 126 Sekunden nach seiner Einwechslung. Foto: Marius Becker

Augsburgs Dong-Won Ji traf nur 126 Sekunden nach seiner Einwechslung. Foto: Marius Becker

dpa

Augsburgs Dong-Won Ji traf nur 126 Sekunden nach seiner Einwechslung. Foto: Marius Becker

Dortmund (dpa) - Welch ein Einstand. Nur 126 Sekunden nach seiner Einwechslung traf der Augsburger Neuzugang Dong-Won Ji zum 2:2 - ausgerechnet gegen seinem künftigen Club aus Dortmund.

Dabei sollte der vor wenigen Tagen verpflichtete Neuzugang vom englischen Erstligisten AFC Sunderland eigentlich gar nicht dabei sein. Aufgrund eines Pferdekusses am Oberschenkel hatte der Südkoreaner lediglich einmal mit der Mannschaft trainiert. «So geil ist Fußball. Der stand nur im Kader, weil Sascha Mölders verletzt war», kommentierte FC-Mittelfeldspieler Tobias Werner schmunzelnd.

Doch die Auswechslung seiner angeschlagenen Mitstreiter Halil Altintop und Raul Bobadilla ebnete Ji in der 70. Minute den Weg ins Team. Wie schon vor einem Jahr war auf die abermals nur für die Rückrunde verpflichtete, kopfballstarke Offensivkraft Verlass. Dass Ji im kommenden Sommer ablösefrei zum Tabellen-3. nach Dortmund wechselt, verlieh dem sehenswerten Treffer eine besondere Bedeutung.

«Als das 1:2 fiel, hat wahrscheinlich jeder gedacht, das Spiel ist entschieden», sagte Markus Weinzierl. Zur Freude des Augsburger Fußball-Lehrers bewahrte der 22-Jährige sein Team vor der ersten Niederlage seit dem 12. Spieltag: «Eine sensationelle Geschichte. Normalerweise darfst du ihn als Trainer gar nicht mitnehmen.»

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